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Abschlussfeier 2020

„Es ist kein normales Jahr!“ So begrüßte der stellvertretende Schulleiter Wolfgang Förtsch die Abschlussschülerinnen und –schüler mit ihren Eltern bei der Übergabefeier der Abschlusszeugnisse in diesem Jahr. In „normalen“ Jahren konnte die Zeugnisübergabe in der Stadthalle zusammen mit Ehrengästen, Eltern und Verwandten mit allen Klassen gemeinsam gefeiert werden. Aber in diesem Jahr ist einfach „außergewöhnlich“. So konnten Landrat Manuel Westphal und Bürgermeister Karl-Heinz Fitz ihre Glückwünsche nur schriftlich weitergeben. Und auch alle anderen Ehrengäste, die den Absolventinnen und Absolventen gerne persönlich ihre Glückwünsche überbracht hätten, konnten nicht eingeladen werden. Sogar, dass die Eltern bei der Zeugnisübergabe dabei sein konnten, hat sich erst drei Tage vorher entschieden, als klar war, dass auch das Wetter eine Veranstaltung im Freien zulässt. Und aus einer großen Veranstaltung mit allen Klassen in früheren Jahren, mussten jetzt drei Veranstaltungen gemacht werden. Umso mehr freute es die Schulleitung und die anwesenden Lehrkräfte, dass sehr viele Eltern dieser kurzfristigen Einladung gefolgt sind und somit der Veranstaltung im Pausenhof der Wirtschaftsschule auch den würdigen Rahmen gaben. Insgesamt konnten 52 Abschlussschülerinnen und –schüler ihr Abschlusszeugnis in Empfang nehmen. Dabei zeigt die Abschlussquote von 98 % zum einen, dass sich die Arbeit und die Bemühungen der letzten Wochen gelohnt hatten. Aber auch, dass es keine Selbstverständlichkeit ist, diesen Abschluss zu machen, sondern sich die Schülerinnen und Schüler dieses Ziel erarbeiten mussten, so betonte es der Schulleiter Thomas Grad in seiner Begrüßungsrede. Es ist eben in keinem Jahr „normal“, sondern „außergewöhnlich“ diesen Abschluss zu machen, griff der Stellvertretende Schulleiter an der Wirtschaftsschule, Wolfgang Förtsch, den Faden in seiner Begrüßung auf. Mit dem Abschluss ist es den Schülerinnen und Schüler gelungen, ihren ersten Gipfel zum Start in das Berufsleben zu erklimmen. Begleitet von den Lehrkräften, die sich als „Bergführer“ bei der Gipfelbesteigung „Abschlussprüfung“ sehen, mussten die Schülerinnen und Schüler dennoch selbst ihren Weg gehen und alle Hürden und Steigungen bewältigen. Jedoch immer wissend, dass mit den Lehrkräften, Eltern und Freunden, Begleiter und Unterstützer da waren. So konnten Schulleiter Thomas Grad, sein Stellvertreter an der Wirtschaftsschule Wolfgang Förtsch zusammen mit den Klassleitern den Schülerinnen und Schülern ihr „Gipfelzertifikat“ (=Abschlussprüfungszeugnis) überreichen und alles Gute für den weiteren beruflichen Weg wünschen. Erfreulich war zudem, dass es in diesem Jahr mit der Abschlussbesten Lenya Kaminski (V 10B) mit einem Gesamtnotendurchschnitt von 1,44 wieder eine Staatspreisträgerin zu ehren gab. Außerdem wurden mit Denny Schwarz (V 10A), Lena Miehling, Julian Löw (beide V 10B) und Pia Hendreich (Z 11) die jeweils Klassenbesten für ihre sehr guten Leistungen geehrt. Die Klassenbesten bekamen Büchergutscheine, Lenya Kaminiski den „Sparkassenförderpreis“ als Abschlussbeste. Zu ihrem Zeugnis bekamen alle Absolventinnen und Absolventen außerdem einen Jahresbericht und eine von der Raiffeisenbank gesponserte Rose als kleine Aufmerksamkeit. Als Erinnerungsgeschenk für diesen bedeutenden Tag wurden im Anschluss noch Einzelbilder und Klassenfotos gemacht, die der Elternbeirat und der Freundeskreis der Wirtschaftsschule ebenfalls mit finanzieller Unterstützung der Raiffeisenbank jeder Schülerin und jedem Schüler zuschicken werden. Alles in allem haben die Abschlussschüler die Zeugnisübergabefeier in diesem Jahr einfach anders gefeiert, aber nicht minder würdig. Die Lehrkräfte und die Schulleitung wünschen allen Absolventinnen und Absolventen alles Gute auf I ihrem zukünftigen privaten und beruflichen Lebensweg und viel Erfolg beim Aufstieg auf alle Gipfel, die da noch kommen werden.

 

   

 

 

Schulband gesucht

Wir suchen in jedem Jahr Mitglieder für eine Schulband, die gerne Musik machen und bereits ein Instrument spielen können.

Winterfreizeit

220 cm im Tal, 330 cm auf dem Berg: so lauteten die Schneehöhen während der Winterfreizeit 2019 am Spitzingsee. Aufgrund des extrem starken Schneefalls war unsere Unterkunft Haus BergSee so stark eingeschneit, dass diese von der Außenwelt abgeschnitten und erst wenige Tage vor unserer Ankunft wieder erreichbar war.  

So präsentierte das Skigebiet Spitzingsee für uns noch nie dagewesene Pistenbedinungen, die die ganze Woche über perfekt waren. Die Temperaturen unterhalb des Gefrierpunkts sorgten dafür, dass stets Pulverschnee auf die Schüler wartete. Dementsprechend kamen sowohl die Skiprofis als auch die Anfänger voll auf ihre Kosten.

Während die Skifahrer die perfekten Bedingungen ausgiebig nutzen, bot die prachtvolle Winterlandschaft auch für die Schüler der alternativen Aktivitäten ein äußerst abwechslungsreiches Programm. Die Umgebung rund um den Spitzingsee wurde beispielsweise mit einer Schneeschuhwanderung, einer Liftfahrt zum Gipfel oder in Verbindung mit einer Rodeltour erkundet. Darüber hinaus stand mit der Snowtubing-Anlage in Bayrischzell eine Pistengaudi auf dem Plan.

Die Abendgestaltung beschäftigte sich einerseits mit dem Auseinandersetzen von Pistenregeln oder gemeinsamen Brettspielen. Ein weiteres Highlight stellte zweifelsohne die nächtliche Fackelwanderung zur Oberen Firstalm dar. Dort angekommen stärkte sich der ein oder andere Schüler mit einer Brotzeitplatte und Skiwasser; danach wurden gemeinsam Hüttenlieder gesungen. Am Ende des Abends ging es nachts auf der beleuchteten Rodelanlage rasant mit Schlitten bergab. Während des bunten Abends haben alle Beteiligten die vergangenen Tage Revue passieren lassen und ist wurde das einhellige Fazit gezogen, dass es eine perfekte Woche in den Bergen war.