Seite wählen

WS Zeugnisübergabefeier 2021

Zeugnisübergabefeier der Abschlussklassen

GUNZENHAUSEN – Corona und immer noch kein Ende: Erneut kann (muss) die Staatliche Wirtschaftsschule Gunzenhausen auf ein Schuljahr zurückblicken, das von der Pandemie geprägt war. Erneut konnte die Abschlussfeier nicht wie gewohnt in der Stadthalle stattfinden, sondern im Eingangsbereich der Schule also im Freien und mit Abstand zueinander. Und erneut äußerten die Lehrer ihren Stolz auf die Absolventen die den widrigen Umständen trotzten und letztlich sogar gestärkt aus der Krise hervorgingen. Die Wirtschaft könne sich auf solche Schulabgänger freuen, hieß es mehrmals.

Die Abschlussfeier war dreigeteilt. Erst kam die Z 11 an die Reihe (zweistufig), es folgten die V 10A und die V 10B (jeweils vierstufige Schulform). An die insgesamt 55 Absolventen wandten sich Schulleiter Thomas Grad, sein Stellvertreter Wolfgang Förtsch und die jeweiligen Klassenleiter. Der entscheidende Satz: „Die 55 Absolventen haben die sehr attraktive berufliche Form des mittleren Bildungsabschlusses erworben.“

Nach Grads Worten gelang das 98 Prozent aller Schüler der Abschlussklassen. Sie erlebten und durchlebten 16 Corona-Monate und mussten die tiefgreifenden Auswirkungen meistern. Da gab es verschiedene Unterrichtsformen, bis hin zum „vorher nicht vorstellbaren Distanzunterricht“. Die Faschingsferien wurden gestrichen, denn die Vorbereitung auf die letzte Etappe war wichtiger. Masken, Abstandsregeln, Einbahnstraßentreppen, regelmäßige Testungen, geteilte Klassenverbände und versetzte Pausenzeiten bestimmten den Alltag. Zeitweise wirkten Teile des Schulgebäudes wie ein Geisterhaus, weil sehr vieles online vonstattenging.

In dieser seltsamen, schwierigen, komplizierten Zeit hatten die Abschlussschüler die Eltern an ihrer Seite (Homeschooling!). Die Mütter und Väter waren so intensiv beteiligt und eingebunden wie noch nie. Zudem standen auch die Lehrer vor neuen Herausforderungen, denn die neuen Formen des Unterrichts mussten ja angenommen, vorbereitet und durchgeführt werden. Als dritten Faktor des Erfolgs nannte Grad die Absolventen selbst, sie mussten ebenfalls die Rahmenbedingungen annehmen und das Beste daraus machen. Sie hätten etwa große Disziplin gezeigt, als es galt, die gestellten Aufgaben bis zur vorgegebenen Frist zu erledigen. Die jungen Leute hätten nicht gejammert, sondern mehr als das Nötige getan. Damit hätten sie die Eintrittskarte in Arbeitswelt und Berufsleben erworben und könnten auf attraktive, nachhaltige Angebote und Chancen bei heimischen Firmen hoffen. Das Handwerkszeug sei vorhanden, jetzt solle es jeder Einzelne für seine Zukunft nutzen und verfeinern.

Ähnlich formulierte es Wolfgang Förtsch. Er nannte die Abschlussfeier ein Berggipfelfest, denn gemeinsam habe man einen gewaltigen Berg erklimmen müssen. Da sei ein ziemlicher Kraftakt gewesen, mit kleinen und großen Steinen, die auf dem Weg lagen. Die Bergführer, also die Lehrer, hätten auch mal Stress gemacht, hätten aber zu ihrer großen Zufriedenheit auch gesehen, wie strebsam ihre Schützlinge das Ziel anstrebten. Er selbst habe dann nach all diesen Erfahrungen den Abschlussprüfungen mit großer Zuversicht entgegengesehen.

„Und jetzt seid ihr oben“, unterstrich der Schulvize. Deshalb seine Anerkennung: „Ihr habt’s drauf.“ Er meinte damit die erworbene fachliche Kompetenz wie auch die Reife der Persönlichkeit durch die Corona-Schulzeit. Und auf dieser Grundlage könne man getrost weitere Berggipfel ansteuern.

Gruppen- und Einzelfotos vervollständigten die drei Abschlussfeiern. Und wie immer wurden die Besten ausgezeichnet. Aus der V 10A glänzten Nico Dauner, Elena Obernöder und Jonas Rebelein mit einem Notendurchschnitt von jeweils 1,71. Nicht minder stark war Lara Böhrer aus der Z 11 (ebenfalls 1,71). Nach vorne gebeten wurde auch Linus Reuter, der in der V 10b mit einem Schnitt von 1,86 herausstach. Schließlich gehörte auch Laura Weber aus der V 10A (Schnitt von 1,86) zu den Geehrten.

Artikel aus dem Altmühlboten vom 30.08.2021 – WOLFGANG DRESSLER

Projekt Tischlein „Kipp mich“

Projekt Tischlein „Kipp mich“

In der Fachschule für Schreinermeister in Gunzenhausen war das Ziel des ersten Projekts einen Beistelltisch in Brettbauweise herzustellen.

Passend ausgewählte Verbindungen, wie Offene Zinkung, Fingerzinken, Stemmzapfen und Gradverbindungen sollten das Quellen und Schwinden von Massivholz ermöglichen. Als zusätzliche Herausforderung sollten mindestens zwei schräge Kanten oder Bauteile eingeplant werden.

Der Beistelltisch sollte in zwei unterschiedlichen Höhen nutzbar sein.

Für die Fertigung standen ausschließlich Standartmaschinen zur Verfügung.

Nachdem drei unterschiedliche Entwürfe entwickelt wurden, wurde ein Brettaufriss des Favoriten erstellt.

In der Fertigungsphase konnten die Meisteranwärter die Maschinen auf unterschiedlichste Weise näher kennenlernen. Für die anspruchsvollen Eckverbindungen war es nötig, spezielle Vorrichtungen und Schablonen zubauen. Die Fertigung des „Kipp mich“ wurde von den Schülern dokumentiert, um am Ende als Präsentation den Mitschülern und dem Lehrerkollegium vorgestellt zu werden.

Bei dieser Abschlusspräsentation stellten die Meisteranwärter ihr fertiges Möbel vor und reflektierten ihre erbrachten Leistungen durchaus selbstkritisch. Probleme und Schwierigkeiten bei der Produktion, sowie mögliche Verbesserungsvorschläge oder zukünftige Änderungen wurden sachlich erörtert. Dadurch konnte ein weiterer Lernzuwachs für alle Mitglieder dieses Meisterkurses erzielt werden.

Für manche Schüler war dieses erste Projekt das erste Vollholzmöbel seit ihrem Gesellenstück, da sie ihre Gesellenjahre in einem Fensterbetrieb verbracht, oder hauptsächlich Möbel aus Plattenwerktstoffen hergestellt haben.

Am Ende der Abschlusspräsentation waren sich alle Schüler darin einig, dass sie in diesem Projekt sehr viel über Vollholzverbindungen und die professionelle Nutzung von Standartmaschinen dazugelernt haben.

Text: Jens Schlötterer

 

WS Abschlussprüfungen 2021

Schriftliche Abschlussprüfungen 2021

Bereits am Freitag, den 02. Juli starteten die Schülerinnen und Schüler der Wirtschaftsschule Gunzenhausen in die schriftlichen Abschlussprüfungen 2021. Insgesamt 55 junge Damen und Herren brachen zur letzten Etappe auf den Gipfel ihrer Schulzeit an der Wirtschaftsschule auf. Ein Teil der Absolventinnen und Absolventen hat dabei bereits ihre Abschlussprüfung im Fach Übungsunternehmen mit einer Hausarbeit, einer praktischen Prüfung und Prüfungsgesprächen im Laufe der letzten Monate absolviert. Diejenigen, die Mathematik als Prüfungsfach gewählt haben, legten am Freitag ihre schriftliche Prüfung ab. In dieser Woche sind nun Deutsch am Montag, Betriebswirtschaftliche Steuerung und Kontrolle (BSK) am Dienstag und Englisch am Donnerstag für alle an der Reihe. Auch dieses Schuljahr war und ist noch durch die Corona-Einschränkungen geprägt. Doch die Vorbereitung und das Training auf die Prüfungen verlief dank der Mitarbeit der Schülerinnen und Schüler und durch den Einsatz der Lehrkräfte auch sehr gut. Bereits zu Beginn der Prüfungen konnten somit alle mit der Zuversicht starten, ihr Potenzial abrufen zu können und den Berggipfel „Mittlere Reife“ zu erreichen.

Die Bilder zeigen die Prüflinge vor Beginn der schriftlichen Prüfungen Mathematik bzw. BSK.

WS Neues Schülerbibliothekslogo an der Wirtschaftsschule

Neues Logo für die Schülerbibliothek der Wirtschaftsschule

Spaß am Lesen wecken und erhalten – das ist eines der zentralen Anliegen, das über einige Maßnahmen an der Wirtschaftsschule aktiv gefördert wird. Unter anderem wird seit einigen Jahren eine Schülerbibliothek auf- und ausgebaut. Im Rahmen der Bewerbung zum Gütesiegel „Treffpunkt Schülerbibliothek“, das vom Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) und der Initiative #lesen.bayern ausgerufen wurde, hat die Wirtschaftsschule intern einen Wettbewerb ausgeschrieben, in dem Schülerinnen und Schüler ein neues Schülerbibliotheks-Logo entwerfen sollten.

Überwältig von der regen Teilnahme durch die Schülerinnen und Schüler, wählte die Jury, bestehend aus der Deutsch-Fachschaft und der Schulleitung, am Ende aus zwei Dutzend Vorschlägen ein Siegerlogo aus. Die jungen Künstlerinnen und Künstler wurden am Ende mit einem Preis belohn. Vor allem eine Klasse, V7B, hat dabei mit großer Begeisterung teilgenommen, und die meisten Entwürfe eingereicht. Doch am Ende setzte sich ein Logo von Amelie Müller, Klasse V9A, durch. Dieser Vorschlag für das neue Schülerbibliothekslogo an der Wirtschaftsschule überzeugte mit viel Phantasie, Tiefgang und einem schönen Motto: „Bücherei öffnet Welten“!

Auf den Plätzen zwei und drei landeten mit ihren Vorschlägen Lorena Wolf (V7B) sowie Marcel Laux und Lennart Wiedemann (V7B). Die Gewinner freuten sich über einen kleinen Gutschein für ihre kreativen Ideen.

Nun ziert das neue Logo nicht nur die Eingangstür der Schülerbibliothek, sondern auch die Wegweiser im Schulhaus zur Bibliothek.

Bild von links:

Stellv. Schulleiter W. Förtsch, Lorena Wolf (V7B), Gewinnern Amelie Müller (V 9A), Lennart Wiedemann (V7B), Marcel Laux, Lehrkraft Michael Mages vor dem „Gewinner-Logo“

Unterricht an der Meisterschule

Regelungen zum Unterrichtsbetrieb ab dem 14.06.2021

Der Unterrichtsbetrieb am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Altmühlfranken ist von der Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen abhängig. Nachdem der Wert seit mehr als fünf Tagen unter 50 liegt, gilt:

Für alle Schüler:innen findet Präsenzunterricht statt.