Klassenausflug BZI 11a

Klassenausflug BZI 11a

Am Mittwoch, dem 25.06.2025 traf sich die Zimmererklasse 11a der Berufsschule Gunzenhausen morgens um 08:00 Uhr bei strahlendem Sonnenschein vor dem Schulgebäude. Gut gekleidet und top motiviert, wie es bei diesen jungen Männer üblich ist, stiegen sie begleitet von den Lehrern Reulein und Kraus in den klimatisierten Bus Richtung Grafenwöhr.

Zwei Stunden Fahrt und zwei Tüten Butterbrezeln später erreichten sie das Werk der Firma naturheld, wo sie von den freundlichen Mitarbeitern herzlich in Empfang genommen wurden. Die wissbegierige Truppe wurde nun in zwei Gruppen aufgeteilt, die sowohl eine Werksbesichtigung als auch eine Schulung zur Einblasdämmung genossen. Als besonders eindrücklich empfanden die Auszubildenden, in wie kurzer Zeit das Werk errichtet wurde und dass hier eine regelrechte Kreislaufwirtschaft betrieben wird. „Cool – hier riecht’s nach Holz und Zukunft.“ sagte ein staunender Azubi. Der unbrauchbare Teil der Hackschnitzel, die zu den verschiedenen Dämmprodukten verarbeitet werden, wird genutzt um die Energie für diesen Prozess bereit zu stellen und auch der Wasserdampf mit dem die Holzfasern bearbeitet werden, wird von der Firma gesammelt und wiederverwertet. Die Schulung zur Einblasdämmung begeisterte einen Schüler so sehr, dass er kaum zu stoppen war, die dafür zuständige Maschine zu befüllen. In der Mittagspause wurden die stets höflichen Zimmerer fürstlich versorgt. „Traumhaft, nur ein bisschen wenig.“ schwärmten die Schüler, woraufhin noch eine zweite Ladung belegte Brötchen beim Metzger bestellt wurde.

Der Tag wurde einzig dadurch getrübt, dass der Raucherbereich so gut ausgestattet und möbliert war, dass die Gruppe immer wieder einige Lücken in ihren Reihen verzeichnen musste. Auch die reichlichen Werbegeschenke an Metern, Cutter-Messern und T-Shirts, die einigen dadurch entgingen konnten die Freude über die liebevoll gestaltete Raucherecke nicht schmählern. „Ein paar mehr Sitzgelegenheiten wären vielleicht noch nett.“, ließ sich ein Teerproduzent vernehmen, der insgesamt aber vor allem dankbar zurückblickte. Dankbar waren auch die gut versorgten restlichen Teilnehmer des gelungenen Klassenausflugs. „Nur noch naturheld.“, sagte der völlig neutrale Klassenlehrer, der nun vor der Zeugnisvergabe noch einmal genauer hinschauen wird, wer ihm das letzte Cutter-Messer weggeschnappt hat.

Text Noah Müller, BSZI11a, Grafenwöhr, 25.06.2025

Prävention: Gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr

Prävention: Gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr

Anfang Februar fand in Zusammenarbeit mit dem Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr (B.A.D.S.) für Schülerinnen und Schüler der 12. Klassen ein Workshop zur Aufklärung über die Auswirkungen und Gefahren von Alkohol und Drogen am Steuer statt. Ziel war es, die Jugendlichen für die Risiken im Straßenverkehr zu sensibilisieren und ein verantwortungsbewusstes Handeln zu fördern.

Der Workshop bot eine ausgewogene Mischung aus Theorie und Praxis. Zunächst wurden aktuelle Statistiken, Unfallursachen sowie die rechtlichen Konsequenzen von Fahrten unter Alkoholeinfluss besprochen, um den Jugendlichen ein umfassendes Verständnis über die Problematik zu vermitteln. Anschließend wurde ihnen die Möglichkeit gegeben, durch den Einsatz eines Alkoholfahrsimulators Fahrten unter Alkoholeinfluss und die damit verbundenen Gefahren realitätsnah nacherleben lassen. In einem originalgetreuen Cockpit mit drei Bildschirmen (180-Grad-Sichtfeld) konnten die Schüler realistische Verkehrssituationen durchspielen. Durch die Simulation von 0,8 bis 1,6 Promille wurde spürbar, wie sich das Sichtfeld verengt und die Reaktionszeit gefährlich verlängert. Diese Selbsterfahrung machte deutlich, wie stark das Wahrnehmungsvermögen und Fahrtüchtigkeit unter Alkoholeinfluss nachlässt.
Zusätzlich wurde das Szenario einer „Discofahrt“ erprobt. Hierbei simulierten Mitschüler laute und aufdringliche Mitfahrer und verdeutlichten die zusätzliche Ablenkung und entstehenden Gefahren in einer solchen Situation authentisch.

Nach den Testfahrten erhielten alle Fahrer einen Ausdruck mit ihren Reaktionszeiten sowie den verursachten Schäden während der Simulation. Diese persönlichen Rückmeldungen halfen den Jugendlichen, die Ernsthaftigkeit des Themas zu erkennen und ihr eigenes Verhalten zu reflektieren.

Berufsschule Gunzenhausen spendet Einnahmen des Weihnachtsmarktes für gute Zwecke

Berufsschule Gunzenhausen spendet Einnahmen des Weihnachtsmarktes für gute Zwecke

Gemeinsame Unterstützung für Bezzelhaus und Tierheim

Bereits zum vierten Mal veranstaltete die Schülermitverantwortung (SMV) der Berufsschule Gunzenhausen im Dezember 2025 einen Weihnachtsmarkt von Schülern für Schüler. Wie bereits in den Jahren zuvor, haben sich die Mitglieder der SMV dazu entschlossen den Erlös des Weihnachtsmarktes für gemeinnützige Organisationen der Region zu spenden.

Im Januar trafen sich Vertreter der SMV mit Frau Kerstin Becher-Schröder, der Leiterin des Bezzelhaus Gunzenhausen und Frau Marion Laux, der Leiterin des Tierheims Gunzenhausen zur Spendenübergabe am Berufsschulzentrum. Mit den Einnahmen des Weihnachtsmarktes 2025 und 2024 in einer Höhe von insgesamt 800,00 €, konnten beiden Organisationen 400,00 € überwiesen werden.

Sowohl Frau Becher-Schröder als auch Frau Laux drückten den Schülerinnen und Schülern der SMV ihren herzlichen Dank für die überreichte Spende und ihr Engagement aus, das in den heutigen Zeiten gar nicht genug gewürdigt werden kann!

Auch Schulleiter Thomas Grad und die Verbindungslehrkraft Melanie Bär lobten die Einsatzbereitschaft der SMV bei der Organisation und Durchführung des Weihnachtsmarktes.

Werkbank statt Schulbank

Werkbank statt Schulbank

Neuntklässler des Simon-Marius-Gymnasiums zu Gast im Berufsschulzentrum Gunzenhausen

Im Rahmen des „Tags des Handwerks“ – einem zentralen Element des Moduls zur beruflichen Orientierung – tauschten die Neuntklässler des Simon-Marius-Gymnasiums das Klassenzimmer gegen die Werkstätten des Berufsschulzentrums Gunzenhausen ein. Dabei hatten sie die Chance, in zwei unterschiedlichen Berufsfeldern selbst aktiv zu werden und unter der Anleitung von Berufsschülern an kleinen, gut vorbereiteten Projekten zu arbeiten.

In der Schreinerei stand das genaue Arbeiten mit dem Naturstoff Holz im Mittelpunkt. Die Schülerinnen und Schüler, die sich für diese Station entschieden hatten, stellten gemeinsam mit einem Berufsschüler einen Kreisel her. Dabei wurde eifrig gesägt, gefräst, gebohrt und geschliffen, bis das fertige Werkstück in den Händen gehalten werden konnte.

Auch im Bereich der Zimmerer drehte sich alles um Holz, jedoch in anderen Dimensionen. Hier lernten die Jugendlichen, wie man massive Holzbalken bearbeitet.

Ebenso konzentriert ging es bei den Metallbauern zu. Hier bearbeiteten die Schülerinnen und Schüler Metallplatten, um ein Solitärspiel herzustellen. Die Jugendlichen bohrten Löcher, feilten Kanten und polierten die Oberflächen, bis ihr Werkstück glänzte.

Handfeste Arbeit war bei den Maurern gefragt. Hier lernten die Schülerinnen und Schüler, dass für eine stabile Wand mehr als nur das Aufeinanderschichten von Steinen nötig ist. In Teams erprobten sie sich sowohl im Pflastern und Mauern als auch im Verputzen von Flächen – eine Aufgabe, die viel Fingerspitzengefühl und Genauigkeit erforderte.

Kulinarisch wurde es in der Abteilung für Hauswirtschaft. Dort backten die Gymnasiasten herzhafte salzige Kekse, die anschließend mit einer selbst zubereiteten Frischkäsecreme gefüllt wurden. Dass zum Gastgewerbe auch die Kunst der Getränkezubereitung gehört, erfuhren die Jugendlichen in der Gastronomie. Unter Anleitung der Auszubildenden mixten sie zwei verschiedene alkoholfreie Cocktails und konnten sich im Anschluss von der Qualität ihrer Kreationen überzeugen.

Der Tag des Handwerks bereitete den Schülern viel Freude. Der Austausch auf Augenhöhe mit den Berufsschülern half dabei, Berührungsängste abzubauen und ein realistisches Bild der verschiedenen Ausbildungswege zu vermitteln.

Ein besonderer Dank gilt den Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern des Berufsschulzentrums für ihre engagierte Betreuung an den Stationen sowie Herrn Förtsch für die gelungene Organisation.

Text und Bilder: Frau Braun & Herr Steck – Simon-Marius-Gymnasium Gunzenhausen

Ethikunterricht der Klasse WBM10: Rollenbilder reflektieren und hinterfragen

Ethikunterricht der Klasse WBM10: Rollenbilder reflektieren und hinterfragen

Im Ethikunterricht der Klasse WBM10 stand im Dezember 2025 das Thema Geschlechterrollen und Rollenklischees im Mittelpunkt. Ziel war es, bestehende Vorstellungen kritisch zu beleuchten und Raum für unterschiedliche Lebensentwürfe zu schaffen.

Einen kreativen Einstieg bildete eine Zeichenaufgabe: Zwei Personen sollten gemalt werden – eine Person, die im Kindergarten arbeitet, und eine weitere, die bei der Feuerwehr tätig ist. Die übrigen Schülerinnen sollten erraten, welche Berufe dargestellt waren. Dabei zeigte sich schnell, wie stark erste Vermutungen häufig von traditionellen Rollenbildern geprägt sind: So wurde die Person, die im Kindergarten arbeitete als Frau mit langen Haaren dargestellt, während die Person, die bei der Feuerwehr arbeitet als Mann mit Hut gezeichnet wurde. Diese Beobachtungen dienten als Ausgangspunkt für eine lebhafte Diskussion.

Im Anschluss wurden typische Zuschreibungen thematisiert, die gesellschaftlich oft als „typisch männlich“ oder „typisch weiblich“ gelten. Gemeinsam erarbeiteten die Lernenden, wie solche Klischees entstehen, welche Wirkung sie entfalten und warum sie für individuelle Lebenswege einschränkend sein können. Eigene Erfahrungen und Beispiele flossen dabei in den Austausch ein.

Der Unterricht förderte nicht nur das Verständnis für gesellschaftliche Vielfalt, sondern stärkte auch die Fähigkeit der Schülerinnen, eigene Einstellungen zu reflektieren und Vorurteile zu hinterfragen.

 Susanne Knoll

Ein Hauch von Weihnachten an unserer Berufsschule

Ein Hauch von Weihnachten an unserer Berufsschule

In der Vorweihnachtszeit wurde es an unserer Berufsschule besonders gemütlich: Der Weihnachtsmarkt, organisiert von unserer engagierten SMV, brachte an zwei Tagen festliche Stimmung in den Schulalltag. Jeweils eine Stunde lang konnten Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Mitarbeitende gemeinsam innehalten, genießen und sich auf Weihnachten einstimmen.

Der Duft von frisch gebackenen Waffeln lag in der Luft und lockte viele Besucherinnen und Besucher an die Stände. Dazu gab es wärmenden Punsch, der an den kalten Tagen besonders gut ankam und für eine gemütliche Atmosphäre sorgte.
Das absolute Highlight war jedoch das Glücksrad. Mit viel Spannung und guter Laune wurde gedreht, gehofft und gejubelt. Kleine Gewinne und große Freude machten das Glücksrad zu einem echten Publikumsmagneten und sorgten für viele fröhliche Momente. Die attraktiven Preise wurden von verschiedenen Ausbildungsfirmen gespendet, die damit die Aktion tatkräftig unterstützten.

Besonders schön: Die Einnahmen des Weihnachtsmarkts kommen einem gemeinnützigen Zweck zugute. Mit dem Erlös werden sowohl das Bezzelhaus als auch das Tierheim in Gunzenhausen unterstützt. So verband der Weihnachtsmarkt vorweihnachtliche Stimmung mit sozialem Engagement.