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BGZ-Klassen der Zimmerer stellen Projekte auf

Klasse BGZ10 der Zimmerer schließt ihre Projektarbeiten ab

Zum Abschluss des SChuljahres konnten die Schülerinnen und Schüler des BGJ der Zimmerer wieder einige Abschlussprojekte durchführen. Dabei ist es die Aufgabe der Schülerinne und Schüler möglichst selbstständig in Gruppen einzelne Projekte zu planen, zu konstruieren und umzusetzen. Neben den fachlichen Fertigkeiten, müssen sie dabei auch ihre Teamfähigkeit und auch ihre Führunskompetenzen unter Beweis stellen.

Am Freitag, den 18. Juli 2025, wurden die letzten anfallenden Restarbeiten an den Projekten erledigt. Nach Abschluss dieser Arbeiten fand eine umfassende Reflexion und Analyse der einzelnen Projekte statt. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Gelegenheit, ihre Erfahrungen zu teilen und die Ergebnisse ihrer Arbeit zu diskutieren.

Am Montag wurden die restlichen Materialien verladen und, wenn nötig, an die entsprechenden Standorte angeliefert. In der letzten Schulwoche, am Montag und Mittwoch, erfolgte dann die Montage und Übergabe der Projekte. 

Diese Woche war ein wichtiger Schritt in der praktischen Ausbildung unserer Schülerinnen und Schüler und bot ihnen die Möglichkeit, ihr Wissen und ihre Fähigkeiten in realen Projekten anzuwenden. Wir sind stolz auf die geleistete Arbeit und die Fortschritte, die alle Beteiligten gemacht haben.

Diesmal bauten die Schülerinnen und Schüler:

  • ein Spielhaus für einen Kindergarten
  • eine Mülltonnenüberdachung in Fachwerkkonstruktion unter Berücksichtigung eines Gründaches
  • eine überdachte Sitzgelegenheit
  • ein Fachwerkkonstruktion mit Pultdach

Berufsintegrationsklassen erhalten Deutsch-Zertifikate

Abschlussveranstaltung der BIK-Klassen: Ein Fest der Erfolge

Am letzten Mittwoch des Schuljahres fand die Abschlussveranstaltung der beiden Berufsintegrationsklassen (BIK-Klassen) statt. Diese von den Schülerinnen und Schülern selbst organisierten Feier wurden die Leistungen der Schülerinnen und Schüler, die in den vergangenen Monaten viel Engagement und Durchhaltevermögen gezeigt haben gewürdigt.

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Ehrung der erfolgreichen Teilnehmer der DSD1-Sprachprüfung in Deutsch. Diese Schülerinnen und Schüler haben nicht nur ihre Sprachkenntnisse unter Beweis gestellt, sondern erhielte nun auch ihr wohlverdientes Zertifikat, das ihre Erfolge im Erwerb der deutschen Sprache dokumentiert.

ABer auch an andere Stelle bewiesen die Schülerinnen und Schüler großes Engagement. Ein Gespräch mit Herrn Wolf von der Agentur für Arbeit hat ergeben, dass er von der Vermittlungsquote in den BIK-Klassen äußerst positiv überrascht ist. 

Ein herzlicher Dank geht an die Lehrkräfte und alle Mitarbeiter der Kolping-Einrichtungen, die die BIK- und BVJ-Klassen betreuen und begleiten. Ihr  Engagement haben einen entscheidenden Beitrag zum Erfolg der Schülerinnen und Schüler geleistet, insbesondere in diesen besonderen und oft herausfordernden Klassen.

Berufsschule ehrt die Besten der Besten

Ehrung der Besten der Besten an der Berufsschule Gunzenhausen

Am Dienstag, den 29. Juli, fand ab 17:00 Uhr die letzte Abschlussveranstaltung des Schuljahres an der Berufsschule Gunzenhausen statt. In einem feierlichen Rahmen wurden die Besten der Besten unserer Schule geehrt.

Insgesamt wurden 47 Staatspreise verliehen, darunter drei dotierte Staatspreise, die besondere Leistungen honorieren. Besonders stolz sind wir auf die 17 Berufsbeste, die sich in ihren jeweiligen Ausbildungsberufen hervorgetan haben. Ein herausragender Erfolg war die Ehrung eines Bundessiegers, der in seiner Disziplin höchste Anerkennung erhielt.

Die Veranstaltung wurde von den Schülerinnen und Schülern der Hauswirtschaft kulinarisch begleitet. Nach der Ehrung konnten sich die Gäste auf ein köstliches Buffet freuen, das mit viel Liebe zubereitet wurde.

Wir gratulieren allen Geehrten herzlich zu ihren außergewöhnlichen Leistungen und danken allen Beteiligten für einen unvergesslichen Abend!

Mittelschüler zu Besuch in der Berufsschule: Einblicke in die Berufswelt

Mittelschüler zu Besuch in der Berufsschule: Einblicke in die Berufswelt

Ein spannender Tag voller neuer Eindrücke erwartete die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen umliegender Mittelschulen, als sie die örtliche Berufsschule besuchten. Ziel des Besuchs war es, den Jugendlichen verschiedene Ausbildungsberufe näherzubringen und ihnen einen Einblick in die berufliche Praxis zu ermöglichen.

Empfangen wurden die Schülerinnen und Schüler von der Schulleitung, Herrn OStD Thomas Grad, sowie Auszubildenden der Berufsschule, die sie herzlich willkommen hießen. Nach einer kurzen Einführung ging es direkt in die Praxis: In kleinen Gruppen konnten die Jugendlichen verschiedene Fachbereiche erkunden, darunter das Handwerk, kaufmännische Berufe, die Gastronomie sowie die Wirtschaftsschule.

Besonders beeindruckt zeigten sich die Besucher vom vielseitigen und praxisnahen Angebot. „Es ist spannend zu sehen, wie die Theorie in die Praxis umgesetzt wird. Das hilft mir, eine bessere Vorstellung von den Berufen zu bekommen“, berichtet eine Mittelschülerin der 8. Klasse.

Nicht nur Lehrkräfte, vor allem auch die Auszubildenden der Berufs- und Wirtschaftsschule standen den Mittelschülern für Fragen zur Verfügung und berichteten aus ihrem Alltag. So konnten die Gäste aus erster Hand erfahren, welche Herausforderungen und Chancen die verschiedenen Berufe mit sich bringen. Besonders die Möglichkeit, selbst erste praktische Erfahrungen zu sammeln, kam bei den Jugendlichen gut an.

Die Lehrkräfte der Mittelschule zeigten sich begeistert über das Engagement der Berufsschule. „Ein solcher Austausch ist für unsere Schülerinnen und Schüler unglaublich wertvoll. Sie bekommen nicht nur theoretisches Wissen vermittelt, sondern können Berufe hautnah erleben und möglicherweise neue Interessen entdecken“, betonte eine Lehrkraft der Mittelschule.

Der Besuch in der Berufsschule war für viele der Mittelschüler ein wichtiger Schritt bei der Berufsorientierung. Der MuBiK – Informationstag ist für beide Schularten ein gewinnbringender Termin im Schuljahr, denn letztlich profitieren nicht nur Mittelschüler, sondern auch Ausbildungsbetriebe und die Berufsschule von einer fundierten Berufswahl.

 

Tag des Handwerks: Neuntklässler des Simon-Marius-Gymnasiums in der Berufsschule Gunzenhausen

Tag des Handwerks: Neuntklässler des Simon-Marius-Gymnasiums in der Berufsschule Gunzenhausen

Praxiserfahrung für Gymnasiasten

Die Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe des Simon-Marius-Gymnasiums konnten im Rahmen des Projekts „Tag des Handwerks“ in der Berufsschule in Gunzenhausen verschiedene handwerkliche Berufe hautnah erleben, heißt es in einer Pressemitteilung der Schule.

Dabei durften die Jugendlichen selbst handwerklich aktiv werden und praktische Erfahrungen sammeln. Eingebettet ist der „Tag des Handwerks“ in das gymnasiale Modul „Berufliche Orientierung“, in dessen Rahmen sich die Neuntklässler über ein Schuljahr hinweg mit Fragen der Berufswahl auseinandersetzen.

Jeder Schüler konnte sich in zwei Berufsfeldern ausprobieren und unter der fachkundigen Anleitung von Berufsschülern an kleinen, gut vorbereiteten Projekten arbeiten. Im Bereich Schreinerei stellte jeder Neuntklässler mit einem Berufsschüler ein Knobelspiel her. Dabei wurde mit viel Begeisterung gesägt, gebohrt, geschliffen und geklebt. Für viele war es das erste Mal, dass sie selbst ein Stück Holz bearbeiteten. In der Gastronomie konnten die Schülerinnen und Schüler ihre kulinarischen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Mit den Auszubildenden backten sie Pizzamuffins und lernten zudem, wie man aus einer Serviette ein Häschen faltet.

Auch das Zimmerer-Handwerk wurde erlebbar gemacht. Die Auszubildenden, die ihre traditionelle Zunftkleidung trugen, zeigten den Neuntklässlern verschiedene Techniken des Zimmererberufs. So durften die Gymnasiasten unter Anleitung eine Zapfenverbindung herstellen und konnten die hierfür notwendigen Techniken praktisch mit Säge, Stemmeisen und Fräse ausprobieren. Spannend war ebenso die Arbeit der Metallbauer.

Hier stellten die Gymnasiasten ein Solitärspiel aus Metall her. Sie bohrten Löcher in Metallplatten, feilten und polierten ihr Werkstück und konnten es stolz mit nach Hause nehmen. Auch der Maurerberuf wurde ausgiebig erprobt. Nach einem kurzen Einführungsfilm über das Maurerhandwerk legten die Schülerinnen und Schüler selbst Hand an. In Zweierteams, unterstützt und angeleitet von Berufsschülern, mauerten sie einen Turm – eine Herausforderung, die größte Sorgfalt und Genauigkeit erforderte.

Wertvolle Erfahrung

Der Tag des Handwerks war für die Neuntklässler des Simon-Marius-Gymnasiums eine wertvolle Erfahrung. Sie konnten nicht nur theoretische Informationen über verschiedene Berufe gewinnen, sondern diese auch selbst ausprobieren und erfahren, wie vielseitig die Berufsfelder im Handwerk sind. Ein besonderer Dank gilt den Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern des Berufsschulzentrums für ihre engagierte Betreuung sowie dem stellvertretenden Leiter der Berufsschule, Wolfgang Förtsch, für die gelungene Organisation dieses Tages.

Quelle: Artikel im Altmühlboten vom 08.02.2025

Foto: Susanne Braun zeigt Schüler des Simon-Marius-Gymnasiums beim Schnuppern ins Maurerhandwerk.

 

Schreibtischablage

Schreibtischablage

Nach einem Brotzeitbrett und einem Werkstattbock war unser Auftrag nun, um das Chaos auf sämtlichen Schreibtischen zu beseitigen, eine Ablage zu gestalten und schließlich zu fertigen. Dabei hatten wir folgende Vorgaben: Sie durfte nicht größer als eine DIN-A4 Seite sein und musste Platz für Büroutensilien wie Locher, Tacker und Stifte beherbergen. Gefertigt werden sollte sie mit einer offenen Zinkung mit Schwalbenschwänzen sowie Bohrungen, um die Stifte handgerecht entnehmen zu können. Nach stundenlangem Brainstorming und Planen fertigten wir eine 3-Tafel-Ansicht, Schnittzeichnungen und mithilfe unseres SEMA CAD- Programms eine Isometrie der Schreibtischablage. Mit dem Freigabestempel in der Tasche durften wir nach den Weihnachtsferien mit der Ausarbeitung dieser starten.

Zuerst richteten wir unsere dafür vorgesehenen Kiefer- und Buchenbretter ab und hobelten sie aus. Nachdem dies geschafft war, begannen wir, die Zinkung sowie sämtliche Schnitte anzureißen und auszuarbeiten. Das beanspruchte mehrere Stunden. Hinterher fälzten wir an der Tischfräse den Falz für die Bodenplatte ein. Danach wurde die Ablage gebohrt, gedübelt, zusammengeleimt und anschließend an der Kantenschleifmaschine geschliffen.

Wir hatten hierbei nicht nur unheimlich viel Spaß, sondern konnten unsere Fähigkeiten für Feinarbeit, Planung und kreative Gestaltung auf die Probe stellen. Alle von uns freuen sich auf künftige Projekte wie unsere Gartenbank, an der wir hoffentlich genauso viel Freude haben werden.

 

Text: Fackler Marlene und Scherzer Melissa