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MS22 besucht FabLab in Gunzenhausen

MS22 besucht FabLab in Gunzenhausen

Am 27.03.2025 besuchte die Klasse MS 22 der Meisterschule Gunzenhausen im Rahmen einer Kooperation die Räumlichkeiten des Fab-Lab Gunzenhausen. Organisiert und begleitet wurde der Besuch von Herrn Scharl und Herrn Schlötterer.

Wir wurden vor Ort sehr freundlich empfangen und erhielten zunächst eine ausführliche Einführung in das Thema 3D-Druck. Dabei wurde nicht nur die Funktionsweise der Geräte erklärt, sondern auch auf verschiedene Anwendungsmöglichkeiten und Materialien eingegangen.

Im Anschluss wurden uns weitere Arbeitsbereiche des Fab-Labs vorgestellt. Dazu gehörte unter anderem die Textilbearbeitung (mit Nähmaschinen), der T-Shirt-Druck, die Lederbearbeitung sowie allgemeine Näharbeiten. In der Mitte des Fab-Labs befindet sich ein großer Gemeinschaftsarbeitsplatz, der von allen Besuchern genutzt werden kann. Im oberen Bereich des Gebäudes gibt es mehrere PC-Arbeitsplätze, an denen digitale Entwürfe erstellt oder bearbeitet werden können – auch diese wurden uns kurz vorgestellt.

Besonders hervorzuheben ist, dass man im Fab-Lab bei allen Arbeitsschritten von Fachpersonal begleitet wird und eine persönliche Einweisung erhält. In einem weiteren Raum befinden sich Maschinen zur Holz- und Metallbearbeitung, darunter auch eine Sandstrahlmaschine.

Benötigtes Material kann entweder selbst mitgebracht oder über das Fab-Lab bezogen werden. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt: Getränke stehen gegen eine kleine Spende zur Verfügung.

Der Besuch war für alle Beteiligten sehr informativ und bot einen spannenden Einblick in moderne Fertigungstechniken sowie kreative Arbeitsprozesse. Die Meisterschule profitiert durch die Kooperation mit dem Fab-Lab von einer praxisnahen Erweiterung des Unterrichtsangebotes.

 

Text und Bilder MS22

 

Besuch der Meisterschule Gunzenhausen bei Schüller Küchen

Besuch der Meisterschule Gunzenhausen bei Schüller Küchen

Die Schülerinnen und Schüler des Kurses MS22 der Meisterschule Gunzenhausen hatten die Gelegenheit, die renommierte Firma Schüller Küchen zu besuchen. Als eines der Top 3 Unternehmen der deutschen Küchenindustrie ist Schüller bekannt für seine hochwertigen Produkte und innovativen Ansätze.

Die Schülerinnen und Schüler erhielten einen umfassenden Einblick in die weitläufigen Produktionsstätten, wo täglich etwa 760 Küchen gefertigt werden. Schüller existiert bereits seit 1966 und begann 1971 mit der Produktion von Einbauküchen. Heute beschäftigt das Unternehmen rund 2000 Mitarbeiter und hat sein Sortiment auf Sideboards, Wohnwände, Vitrinen, Regale sowie Tische und Bänke erweitert.

Ein Highlight des Besuchs war die Besichtigung der Produktionshallen, die zu 80 % mit Solarpaneelen ausgestattet sind, was das Engagement in Nachhaltigkeit und Umweltschutz zeigt. Zudem wird das gesamte Unternehmen mit den eigenen Holzresten beheizt, was die Ressourcennutzung optimiert und einen Beitrag zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks leistet.

Die Schülerinnen und Schüler hatten auch die Möglichkeit, die neue Ausstellung zu erkunden, in der unter anderem die Next 125-Serie präsentiert wird. Diese Serie steht für modernes Design und Funktionalität und bietet zahlreiche Inspirationen für die Gestaltung von Küchen und Wohnräumen.

Der Besuch bei Schüller Küchen verschaffte den Schülerinnen und Schülern der Meisterschule Gunzenhausen nicht nur einen Einblick in die Welt der Küchenproduktion, sondern vermittelte auch die Herausforderungen und Chancen der Branche. Wir bedanken uns herzlich bei Schüller für die Gastfreundschaft und die interessanten Einblicke!

 

Neuer Meisterkurs MS 23 – Kursbeginn September 2025

MS22: Ausstellung zweier Semesterstücke in der Sparkasse Gunzenhausen

Ausstellung zweier Semesterstücke in der Sparkasse Gunzenhausen

Kreativ, nachhaltig, einzigartig: Meisterstücke aus Gunzenhausen im Rampenlicht

Seit Mitte Januar gibt es in der Sparkasse Gunzenhausen etwas ganz Besonderes zu entdecken: Zwei beeindruckende Möbelstücke aus dem Semesterprojekt der Meisterschule Gunzenhausen werden dort ausgestellt. Unter dem spannenden Thema „Langgezogen“ entwarfen und fertigten die angehenden Meisterinnen und Meister Möbel, die nicht nur in Form und Funktion überzeugen, sondern auch ein zweites Material neben Holz integrieren mussten. Das Ergebnis: Kreative Designs, die Geschichten erzählen und zum Nachdenken anregen.

Ein Sofa, das Geschichten erzählt

Die Idee für das erste ausgestellte Möbelstück war von Anfang an klar: ein Sofa. Doch nicht irgendeins! Die Meisterschülerin spielte in ihrer Gestaltung mit Linien, Proportionen und einer seitlichen Blickrichtung – und das Ergebnis ist ein echtes Highlight. Die warmen, tonigen Farben des schokoladigen Nussbaumholzes harmonieren mit den edlen Kupfertönen, während die blumige Rückwand und der Schubkastenboden für aufregende Kontraste sorgen.

Das Canapé ist so konzipiert, dass es frei im Raum stehen kann – perfekt, um es aus jedem Blickwinkel zu bewundern. Für eine stimmige Ergänzung baute die Meisterschülerin zudem einen passenden Sessel. Zusammen bilden die Stücke eine stilvolle Sitzgarnitur, die nicht nur in Büroräumen oder Vorzimmern, sondern auch in jedem anderen Ambiente eine gemütliche und elegante Atmosphäre schafft.

Nachhaltigkeit trifft auf Design: Die Sitzbank aus Skateboards

Das zweite Möbelstück beweist, dass Upcycling nicht nur nachhaltig, sondern auch ästhetisch sein kann. Diese Sitzbank wurde aus 26 alten Skateboards gefertigt – jedes einzelne mit seiner eigenen Farbgeschichte. Die Fronten der Bank sind mit Griptape versehen, während ein schlichtes, schwarzes Stahlgestell den Korpus trägt.

Der Meisterschüler wollte als leidenschaftlicher Skateboardfahrer seinen ausrangierten Decks neues Leben einhauchen. So entstand ein Möbelstück, das nicht nur funktional ist, sondern auch voller Erinnerungen steckt. Es vereint auf einzigartige Weise Nachhaltigkeit und Design.

Unbedingt vorbeischauen!

Die Ausstellung in der Sparkasse Gunzenhausen lädt dazu ein, diese kreativen und durchdachten Werke aus nächster Nähe zu bewundern. Die Möbelstücke zeigen nicht nur das handwerkliche Können der Meisterschülerinnen, sondern auch, wie inspirierend das Thema „Langgezogen“ interpretiert werden kann.

Lassen Sie sich von der Kombination aus Kreativität, Funktionalität und Nachhaltigkeit begeistern. Ein Besuch lohnt sich!

 

MS22: Semesterfahrt nach Wien

Semesterfahrt der MS 22 nach Wien

Die Klasse MS22 der Meisterschule für Schreiner in Gunzenhausen unternahm in diesem Jahr ihre Abschlussfahrt nach Wien. Die Reise begann am Mittwoch, den 04. Dezember 2024, mit einer gemeinsamen Busfahrt. Unser erster Halt führte uns zur Firma Leitz, wo wir eine umfassende Betriebsführung erhielten. Diese bot uns faszinierende Einblicke in die Produktionsprozesse und die neuesten technologischen Entwicklungen des Unternehmens.

Nach diesem inspirierenden Auftakt setzten wir unsere Fahrt in Richtung Wien fort. Dort angekommen, hatten wir am Donnerstag einen vollen Tag, um die österreichische Hauptstadt zu erkunden. Im Rahmen von zwei Stadtführungen konnten wir die beeindruckende Architektur und die reiche Geschichte Wiens entdecken. Zu den Höhepunkten gehörten Besuche des majestätischen Stephansdoms, des historischen Wiener Rathauses und des berühmten Praters. Neben den organisierten Programmpunkten blieb uns auch ausreichend Zeit, um die Stadt auf eigene Faust zu erkunden und die Wiener Kultur zu genießen.

Ein besonderes Highlight der Reise war das gesellige Beisammensein, das an den Abenden stattfand. In entspannter Atmosphäre hatten wir Gelegenheit, die Erlebnisse des Tages Revue passieren zu lassen, uns auszutauschen und als Klasse noch einmal näher zusammenzuwachsen. Diese gemeinsamen Stunden trugen wesentlich dazu bei, die Abschlussfahrt zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen. Ein Schüler bemerkte: „Es war toll, die Stadt gemeinsam zu entdecken und die besonderen Momente miteinander zu teilen.“

Am Freitag, den 06. Dezember 2024, traten wir die Rückfahrt an. Auf dem Weg machten wir einen weiteren Stopp bei der Firma Speedmaster, wo uns eine interessante Betriebsführung geboten wurde. Hier erfuhren wir mehr über die innovativen Arbeitsprozesse und modernen Technologien, die das Unternehmen prägen

Diese Abschlussfahrt nach Wien war eine rundum gelungene Reise, die uns nicht nur fachlich, sondern auch kulturell und menschlich bereicherte. Sie bot uns wertvolle Einblicke in die Schreinerbranche, die Möglichkeit, die Schönheit und den Charme Wiens zu erleben, und vor allem die Gelegenheit, die gemeinsamen Momente als Klasse zu genießen. Ein herzlicher Dank gilt allen Organisatoren und Unterstützern, die diese unvergessliche Erfahrung möglich gemacht haben. Diese Reise wird uns als Klasse noch lange in Erinnerung bleiben und hat unsere Gemeinschaft gestärkt.

MS22: Vorstellung der Semesterprojekte

Schülerinnen und Schüler der Meisterschule Gunzenhausen präsentierten ihre Semesterprojekte

Am Donnerstag, den 14. November 2024, war die Meisterschule Gunzenhausen Gastgeber einer beeindruckenden Veranstaltung, bei der die diesjährigen Meisterschülerinnen und -schüler ihre Semesterarbeiten präsentierten. Schulleiter Thomas Grad begrüßt in den Holzwerkstätten der Berufs- und Meisterschule mehr als 50 Gäste, die der Einladung zu diesem Abend gefolgt sind. Semesterleiter Stefan Dehm erläuterte dem Fachpublikum, bestehend aus Schreinermeistern aus nah und fern, Innungsobermeistern und Lehrkräften und anderen Gästen die zugrundeliegende Aufgabenstellung. Unter dem Thema „Langgezogen“ hatten die angehenden Schreinermeisterinnen und -meister die Aufgabe, ein Möbelstück zu entwerfen, zu planen und zu bauen sowie ein passendes Raumkonzept zu entwickeln. Weitere Vorgaben waren z. B. dass Anteile eines „Sondermaterials einzuarbeiten sind z. B. Metall, Glas, Linoleum, Kupfer u. a., gerade Linienformen auftauchen sollten und mindestens eine Schublade integriert sein musste.

Kreative Entwürfe und innovative Ideen

Die Präsentationen der Schüler zeigten nicht nur ihre handwerklichen Fähigkeiten, sondern auch ihre Kreativität. Beeindruckende war insbesondere die Vielfalt an Möbelstücke und Raumkonzepte und wie das Thema „Langgezogen“ auf sehr unterschiedliche Weise interpretiert wurde. Von kleineren Lösungen wie z. B. einer Aufbewahrungsbox für Saatgut, über Sideboards oder Sitzbänke, bis hin zu TV-Boards, Badunterschränken und auch Sitzmöbeln war alles vertreten. Jedes Projekt zeigte den individuellen kreativen Ansatz der Schülerinnen und Schüler. Besonders bemerkenswert war die Fähigkeit der Schülerinnen und Schüler, das Thema in unterschiedlichen Dimensionen zu denken und in ihre Entwürfe zu integrieren.

Engagierte Präsentationen und anregende Diskussionen

Die Schüler erläuterten ihre Entwürfe mit Begeisterung und gingen unter anderem auf die Entstehung ihrer Arbeiten, aber auch auf die Probleme und Schwierigkeiten während der Herstellung ein. Dabei hatten sie die Möglichkeit, ihre Ideen und Entscheidungen dem Publikum zu erklären und Fragen zu beantworten. Die Gäste zeigten sich beeindruckt von der Qualität der Arbeiten und der Präzision, mit der die jungen Schreinerinnen und Schreiner ihre Entwürfe umgesetzt hatten. „Es ist wirklich bemerkenswert, wie die Schüler das Thema interpretiert und mit handwerklichem Können kombiniert haben. Man merkt, dass hier nicht nur technisches Wissen, sondern auch eine Leidenschaft für das Handwerk und Design im Spiel ist“, so ein Gast aus einem regionalen Schreinerbetrieb.

Gefragt nach dem größten eigenen Lerneffekt dieser Semesterarbeit, gab es oft die Antwort, dass man in Punkto Zeitplanung und Arbeitsabläufe viel gelernt hab und auch das Arbeiten mit neuen Materialien wertvoll war. Ein großer Pluspunkt war aber auch die gute Zusammenarbeit mit den anderen Schülerinnen und Schülern und das Lernen voneinander. Die Erfahrungen mit neuen Verfahren und die Arbeit mit verschiedenen Materialien, die hier probiert wurden, können und werden sicher für die Erstellung des Meisterprojekts im September 2025 hilfreich sein.

Neben den beeindruckenden Präsentationen der Schülerinnen und Schüler gab es auch kulinarische Highlights: Das dreigängige Buffet wurde von Schülerinnen und Schülern der Abteilung Hauswirtschaft der Berufsschule Gunzenhausen mit viel Sorgfalt und Liebe zum Detail vorbereitet. Die Gäste konnten sich in entspannter Atmosphäre bei gutem Essen austauschen und die Arbeiten der angehenden Schreinermeister gebührend würdigen.

Ein rundum gelungener Abend

Insgesamt war die gesamte Veranstaltung der Präsentation der Semesterarbeiten wieder ein voller Erfolg und ein starker Beweis für das hohe Niveau der Ausbildung an der Meisterschule Gunzenhausen. Die Schülerinnen und Schüler haben nicht nur ihre handwerklichen Fähigkeiten unter Beweis gestellt, sondern auch ihre Fähigkeit, Design und Funktionalität miteinander zu verbinden. Der Abend bot den Gästen einen guten Einblick in die Arbeit der angehenden Schreinermeister und zeigte, dass diese gut auf die Herausforderungen der Branche vorbereitet sind.