Wenn das Geld plötzlich knapp wird –
Einblicke in die Arbeit der Schuldnerberatung
Was passiert eigentlich, wenn das Geld am Ende des Monats nicht mehr reicht, die Mahnungen sich stapeln und der Überblick verloren geht? Diese und viele weitere Fragen beantworteten die Referenten der Schuldnerberatung der Diakonie Weißenburg-Gunzenhausen in einem eindrucksvollen Vortrag an unserer Schule. Im neuen Modul Fit for Finance soll bei den Schülerinnen und Schülern der Vorabschlussklassen ein Bewusstsein für Schulden geschaffen werden.
Mit viel Offenheit und echten Beispielen aus der täglichen Arbeit gelang es Maximilian Schmidt und Markus Willms in der Woche nach den Herbstferien, ein Thema lebendig werden zu lassen, das oft lieber verdrängt wird. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, wie schnell man durch kleine Fehlentscheidungen – etwa beim Online-Shopping oder bei Handyverträgen – in eine Schuldenfalle geraten kann. Gleichzeitig zeigten die beiden Referenten Wege auf, wie man mit Unterstützung und guter Planung wieder herausfindet.
Besonders beeindruckend war die Ehrlichkeit, mit der die Referenten über die Herausforderungen und Chancen ihrer Arbeit sprachen. So wurde deutlich: Schuldnerberatung bedeutet nicht nur Zahlen und Ratenpläne, sondern vor allem Menschlichkeit, Zuhören und die Hilfe zur Selbsthilfe.
Der Vortrag verband Lebenspraxis mit ehrlicher Aufklärung – und machte deutlich, dass finanzielle Bildung nicht nur im Wirtschaftsunterricht, sondern mitten im Leben stattfindet.
Ein herzliches Dankeschön an die Diakonie Weißenburg-Gunzenhausen für diesen spannenden, offenen und praxisnahen Beitrag!