Prävention: Gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr
Anfang Februar fand in Zusammenarbeit mit dem Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr (B.A.D.S.) für Schülerinnen und Schüler der 12. Klassen ein Workshop zur Aufklärung über die Auswirkungen und Gefahren von Alkohol und Drogen am Steuer statt. Ziel war es, die Jugendlichen für die Risiken im Straßenverkehr zu sensibilisieren und ein verantwortungsbewusstes Handeln zu fördern.
Der Workshop bot eine ausgewogene Mischung aus Theorie und Praxis. Zunächst wurden aktuelle Statistiken, Unfallursachen sowie die rechtlichen Konsequenzen von Fahrten unter Alkoholeinfluss besprochen, um den Jugendlichen ein umfassendes Verständnis über die Problematik zu vermitteln. Anschließend wurde ihnen die Möglichkeit gegeben, durch den Einsatz eines Alkoholfahrsimulators Fahrten unter Alkoholeinfluss und die damit verbundenen Gefahren realitätsnah nacherleben lassen. In einem originalgetreuen Cockpit mit drei Bildschirmen (180-Grad-Sichtfeld) konnten die Schüler realistische Verkehrssituationen durchspielen. Durch die Simulation von 0,8 bis 1,6 Promille wurde spürbar, wie sich das Sichtfeld verengt und die Reaktionszeit gefährlich verlängert. Diese Selbsterfahrung machte deutlich, wie stark das Wahrnehmungsvermögen und Fahrtüchtigkeit unter Alkoholeinfluss nachlässt.
Zusätzlich wurde das Szenario einer „Discofahrt“ erprobt. Hierbei simulierten Mitschüler laute und aufdringliche Mitfahrer und verdeutlichten die zusätzliche Ablenkung und entstehenden Gefahren in einer solchen Situation authentisch.
Nach den Testfahrten erhielten alle Fahrer einen Ausdruck mit ihren Reaktionszeiten sowie den verursachten Schäden während der Simulation. Diese persönlichen Rückmeldungen halfen den Jugendlichen, die Ernsthaftigkeit des Themas zu erkennen und ihr eigenes Verhalten zu reflektieren.