Schüler gewinnen beim Wettbewerb zur politischen Bildung

Zwei Gruppen der Industriekaufleute sichern sich Geldpreise – Recherche, Diskussion und Teamarbeit zahlen sich aus

Nach dem Motto: „Dabeisein ist Alles“ nahmen Schülerinnen und Schüler der 12. Klasse der Industriekaufleute sowie der Kaufleute für Büromanagement im Schuljahr 2025/26 am Schülerwettbewerb zur politischen Bildung teil. Besonders erfolgreich waren zwei Gruppen der Industriekaufleute – sie wurden für ihre Arbeiten mit einem Geldpreis ausgezeichnet.

Der Schülerwettbewerb zur politischen Bildung gilt als der größte deutschsprachige Wettbewerb seiner Art. Junge Menschen werden hierbei dazu aufgefordert, sich intensiv mit aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen auseinanderzusetzen. Ausgangspunkt ist stets eine aktuelle Meldung aus den sozialen Medien. Von dort aus entwickeln die Schülerinnen und Schüler eine eigene Leitfrage, recherchieren Hintergründe und setzen sich kritisch mit unterschiedlichen Lösungsansätzen auseinander.

So auch die Abschlussschüler aus dem Fachbereich Wirtschaft und Verwaltung der Berufsschule in Gunzenhausen. Im Rahmen einer Projektarbeit präsentierten sie ihre Arbeit in Form von zwei gestalteten Zeitungsseiten – ganz im Stil einer echten Zeitung. Die Themenschwerpunkte waren die Wahl ab 16 Jahren, die Strafmündigkeit, Konflikte in Sudan und Gaza, die Wehrplicht sowie der Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Schule. Neben klassischen Nachrichtenartikeln entstanden dabei auch Interviews, Kommentare oder Meinungsbeiträge. Fotos, Illustrationen und prägnante Überschriften sorgten für eine ansprechende Gestaltung.

Die beiden ausgezeichneten und hier abgebildeten Gruppen der Industriekaufleute beeindruckten die Jury mit ihren Projektthemen „Wahl ab 16 Jahren“ und „Strafmündigkeit“. Insbesondere überzeugten sie durch ihre gründliche Recherche, die verständliche und eindrucksvolle Darstellung komplexer Zusammenhänge und eine klar begründete eigene Position.

Doch auch unabhängig von den gewonnenen Preisen bleibt das Projekt für alle Beteiligten eine wertvolle Erfahrung. Der Wettbewerb fördert eigenständiges Arbeiten, Teamarbeit sowie das kritische Hinterfragen politischer Themen – Kompetenzen, die weit über den Unterricht hinaus von Bedeutung sind.

Mit ihrem Engagement haben die Schülerinnen und Schüler gezeigt, dass politische Bildung lebendig und praxisnah sein kann – und dass sich intensive Recherche und Teamarbeit am Ende auszahlen können.