Ehrung der Besten der Besten

Feierstunde zur Ehrung der besten Absolventinnen und Absolventen

Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung ehrte die Staatliche Berufsschule Weißenburg ihre besten Absolventinnen und Absolventen des vergangenen Schuljahres im Wildbadsaal. Zu Beginn der Feierstunde begrüßte Schulleiter Herr Grad die Gäste, würdigte die Leistungen der Schülerinnen und Schüler und hob die Bedeutung einer qualifizierten beruflichen Ausbildung in der heutigen Zeit hervor.

Es folgten Grußworte der zweiten Weißenburger Bürgermeisterin Maria Schneller, des stellvertretenden Vorsitzenden des IHK-Gremiums, Mathias Meyer, sowie des Kreishandwerksmeisters Klaus Weber.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand anschließend die Auszeichnung der Absolventinnen und Absolventen, die ihre Ausbildung mit hervorragenden Leistungen abgeschlossen hatten. Zehn Absolventinnen und Absolventen erhielten den Staatspreis für ihre herausragenden schulischen Leistungen. Voraussetzung für diese Auszeichnung ist ein Notendurchschnitt von 1,50 oder besser im Abschlusszeugnis. Die stellvertretende Landrätin Ingrid Pappler würdigte die Leistungen der Geehrten und überreichte die Urkunden.

Darüber hinaus wurden die Berufsbesten der einzelnen Ausbildungsberufe geehrt. In ihren Laudationen würdigten die Lehrerinnen und Lehrer das Engagement, die Einsatzbereitschaft und die besonderen Leistungen der Ausgezeichneten. Die Lehrkräfte richteten dabei persönliche Worte an die Ausgezeichneten und griffen Erinnerungen aus der gemeinsamen Schulzeit sowie Eigenschaften auf, durch die sie ihren Lehrkräften in besonderer Erinnerung geblieben waren. Jürgen Kraft, Marktbereichsleiter der VR Bank im südlichen Franken, überreichte den Berufsbesten Buchpreise, Rosen und Gutscheine.

David Hoyer, Leiter des Weißenburger Sparkassen-Beratungszentrums, übergab den Sparkassenförderpreis. Mit dieser Auszeichnung wurde besonderes Engagement für das Gemeinwohl gewürdigt.

Für den musikalischen Rahmen sorgte die Rhythmusgruppe der Berufsvorbereitungsklasse, die mit ihren Beiträgen zwischen den einzelnen Programmpunkten für Abwechslung und eine festliche Atmosphäre sorgte.

Die Feierstunde bildete einen würdigen Abschluss der Ausbildungszeit und machte zugleich deutlich, welch wichtige Rolle engagierte und gut ausgebildete Fachkräfte für die Zukunft der Region spielen. Die Staatliche Berufsschule Weißenburg gratuliert allen Absolventinnen und Absolventen herzlich zu ihrem erfolgreichen Abschluss und wünscht ihnen für ihren weiteren Lebensweg viel Erfolg und alles Gute.

Locherprojekt der 10. Klasse

Ein Locher entsteht – Fertigungstechnik in der Praxis

Im Rahmen des Faches Fertigungstechnik arbeiteten die 10. Klassen im Laufe des Schuljahres an der Herstellung eines voll funktionsfähigen Lochers. Dieses Projekt wurde bereits seit vielen Jahren durchgeführt und regelmäßig überarbeitet. Dabei wurden sowohl im theoretischen als auch im praktischen Unterricht die einzelnen Bauteile sowie die dazugehörigen Fertigungsschritte ausführlich behandelt.

Im Verlauf des Projektes wendeten die Schüler verschiedene Fertigungsverfahren an, die fester Bestandteil des Lehrplans waren und sich praxisnah mit den theoretischen Unterrichtsinhalten verknüpfen ließen. Unter anderem sägten, feilten, bohrten, rieben und schnitten die Schüler Gewinde. Darüber hinaus bogen, verschraubten und verstifteten sie einzelne Bauteile. Je nach Arbeitsfortschritt können zum Schluss einzelne Werkstücke auch oberflächenbeschichtet werden.

Durch die eigenständige Fertigung eines Gebrauchsgegenstandes erhielten die Schüler einen anschaulichen Einblick in die Abläufe der Metallbearbeitung.

Begleitend zur praktischen Fertigung erstellten die Schüler im Unterricht die notwendigen Arbeitspläne und planten die einzelnen Fertigungsschritte. Außerdem berechneten sie die erforderlichen Schnittparameter für unterschiedliche Bearbeitungsverfahren und setzten diese anschließend praktisch um. Auf diese Weise konnten wichtige theoretische Grundlagen direkt an einem konkreten Projekt angewendet und vertieft werden. Das Projekt bot den Schülern die Möglichkeit, grundlegende Fertigkeiten der Metallbearbeitung praxisnah zu erlernen und ihre handwerklichen Fähigkeiten weiter auszubauen.

Besonders erfreulich war, dass die Schüler mit großem Interesse und Motivation an der Herstellung ihres eigenen Lochers arbeiteten.

Die Werkstatt erhielt in den vergangenen Jahren schrittweise neue Tischbohrmaschinen. An diesen Maschinen ließ sich die Drehzahl stufenlos regeln und die Bohrtiefe konnte über eine Digitalanzeige exakt abgelesen werden. Dadurch wurde ein angenehmes, präzises und zeitgemäßes Arbeiten ermöglicht.

 

Gemeinsames Projekt: Motorenhalter

Neue Motorenhalter in Zusammenarbeit mit der FOS Weißenburg

Aufgrund der Umstrukturierung in der Kfz-Werkstatt wurden neue Motorenständer angeschafft. Um die Motoren sicher daran befestigen zu können, wurden jedoch passende Adapterplatten benötigt.

Nach Rücksprache mit den Kollegen Herrn Konrad und Herrn Röthel entstand schnell die Idee, gemeinsam mit der FOS ein kleines Metallprojekt umzusetzen.

Herr Konrad begann daraufhin zusammen mit seinen Schülerinnen und Schülern damit, Maße aufzunehmen und erste Entwürfe zu erstellen. So entstand innerhalb kurzer Zeit eine maßstabsgetreue Skizze, die als Vorlage für die weitere Umsetzung diente.

Im Anschluss wurden die Motoren inklusive der Ständer in die Metallwerkstatt von Herrn Röthel gebracht. Dort setzten er und seine Schülerinnen und Schüler die Planungen praktisch um, fertigten die Halterungen aus geeignetem Material an und montierten die Motoren fachgerecht an den Ständern.

Ein großes Dankeschön gilt nochmals den Kollegen Herrn Konrad und Herrn Röthel sowie deren Schülerinnen und Schülern für die hervorragende Zusammenarbeit bei diesem Projekt. Die Umsetzung verlief reibungslos und zeigt einmal mehr, wie wertvoll der enge Austausch und die gute Zusammenarbeit zwischen unseren Schulen ist.

 

Begrünung und Verschönerung des Pausenhofes

Begrünung und Verschönerung des Pausenhofes

Im Rahmen eines Schulentwicklungsprojekts wurde der Pausenhof nachhaltig aufgewertet und neugestaltet. Ziel der Maßnahme war es, eine deutlich angenehmere Aufenthaltsqualität für die Schülerinnen und Schüler zu schaffen und gleichzeitig den Außenbereich stärker zu begrünen.

 Ein zentraler Bestandteil des Projekts war die Pflanzung von fünf Bäumen, die im Laufe der Zeit ein natürliches Schattendach bilden werden. Durch ihre gezielte Anordnung entsteht ein grüner Aufenthaltsbereich, der insbesondere in den warmen Monaten für angenehmen Schatten sorgt und den Pausenhof funktional erweitert.

Ergänzend dazu wurden zwei Liegen aus regionaler Produktion aufgestellt, die den Schülerinnen und Schülern zusätzliche Möglichkeiten zum Entspannen und Verweilen in den Pausen bieten.

Dadurch wird der Pausenhof nicht nur grüner, sondern auch deutlich attraktiver und nutzerfreundlicher gestaltet.

Das Projekt wurde durch den Förderverein der Staatlichen Berufsschule Weißenburg ermöglicht und finanziell von der Sparkasse Mittelfranken Süd sowie der VR Bank im südlichen Franken unterstützt. Insgesamt trägt die Neugestaltung des Pausenhofs deutlich zur Aufwertung des Schulgeländes bei.

Jahresabschluss der Klasse MAF11

Jahresabschluss der Klasse MAF11

Zum Schuljahresende besuchten die Schüler der Klasse MAF11 (Maschinen- und Anlagenführer sowie Fachkräfte für Metalltechnik) die HEIZOMAT Gerätebau + Energiesysteme GmbH in Heidenheim. Im Rahmen einer Betriebsführung erhielten sie einen kompakten Einblick in die vielfältigen Lösungen rund um die Nutzung von Biomasse – von der Gewinnung über die Zerkleinerung bis hin zur thermischen Verwertung. Vorgestellt wurden unter anderem Maschinen zur Holzverarbeitung, Transport- und Fördersysteme sowie moderne Heizlösungen, die individuell an Kundenbedürfnisse angepasst werden können.

Im Anschluss führte der Ausflug zum Gelber Berg. Dort testeten die Schüler selbst gebaute Segelflugmodelle, die sie am Vortag in Gruppen anhand einer englischen Anleitung gefertigt hatten. Dabei zeigte sich, wie wichtig präzises Arbeiten und die richtige Schwerpunktlage für ein gutes Flugverhalten sind. Zusätzlich konnten erste Flugversuche mit einer Drohne unternommen werden, bei denen die Schülerinnen und Schüler grundlegende Steuerungsfähigkeiten erprobten.

Der Ausflug bot eine gelungene Kombination aus praxisnahen Einblicken und eigenständigem Ausprobieren, wobei zugleich die ruhige Atmosphäre und der Ausblick am Gelben Berg genossen wurden und Zeit blieb, gemeinsam auf die vergangenen zwei Jahre der Ausbildung zurückzublicken.

 

Blockplan Schuljahr 2026/2027