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Feierliche Eröffnung der ADAC-Ausstellung „SCHATTEN – Ich wollte doch leben!“ am BSZ Gunzenhausen

Feierliche Eröffnung der ADAC-Ausstellung „SCHATTEN – Ich wollte doch leben!“ am BSZ Gunzenhausen

Über 100 Berufsschüler waren vom Schicksal von sechs tödlich verunglückten jungen Menschen im Straßenverkehr sehr berührt

Die Ausstellung „SCHATTEN – Ich wollte doch leben!“ des ADAC präsentiert die tragischen Geschichten von sechs jungen Menschen, die durch Verkehrsunfälle ihr Leben verloren.

Besonders die Altersgruppe von 18 bis 24 Jahren ist sehr gefährdet, oft führen Selbstüberschätzung, Alkohol, überhöhte Geschwindigkeit oder die Ablenkung durch Mitfahrer oder Smartphones zu schweren Verkehrsunfällen, die leider oft auch tödlich enden.

Deshalb war es bei der Eröffnungsveranstaltung der Ausstellung allen Grußwortrednern ein Herzensanliegen, das Bewusstsein der jungen Leute für die Gefahren im Straßenverkehr zu schärfen, aber ohne erhobenen Zeigefinger.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen sechs lebensgroße, geschwärzte Figuren. Jede Silhouette steht für einen jungen Menschen, der bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam. Besonders betroffen macht dabei die Tatsache, dass es sich hierbei nicht um fiktive Fälle handelt, sondern sich jeder Unfall real ereignet hat. Die bewegenden Texte, die sich auf den Schatten-Figuren befinden, erzählen die tragischen Schicksale der Toten. Neben Schilderungen zum Unfallhergang werden auch persönliche Hintergründe erzählt.

Gleich nach dem offiziellen Teil der Eröffnung konnten sich die über 100 anwesenden Berufsschüler untereinander und mit ihren Lehrkräften über die Einzelschicksale der sechs Schattenfiguren austauschen und zeigten sich dabei sichtlich betroffen.

Die Figuren waren zwei Wochen lang am BSZ Gunzenhausen ausgestellt, um möglichst viele Schüler zu erreichen, wachzurütteln, zum Nachdenken anzuregen und Anlass für Gespräche zu geben.

Adventsfrühstück 2025

Adventsfrühstück 2025

Am 27. November 2025 fand ab 7:00 Uhr unser Adventsfrühstück statt, zu dem wie jedes Jahr auch zahlreiche ehemalige Kolleginnen und Kollegen erschienen. Sowohl die Berufs- als auch die Wirtschaftsschule waren durch ihre Lehrerinnen und Lehrer vertreten und trugen zu einer angenehmen, gemeinschaftlichen Atmosphäre bei.

Die Religions- und Ethikfachschaft übernahm in bewährter Weise die Organisation und lud die gesamte Schulfamilie herzlich zu diesem vorweihnachtlichen Beisammensein ein. Für die stimmungsvolle Gestaltung sorgte die Hauswirtschaftsabteilung, die den Raum mit viel Liebe zum Detail weihnachtlich dekorierte und damit einen festlichen Rahmen für den Start in die Adventszeit schuf.

Inhaltlicher Höhepunkt des Morgens war der Impuls von Melanie Bär, der über eine kleine Einleitung zu den Printen – einem traditionellen Gebäck aus dem Rheinland – zur Entstehungsgeschichte der Lebkuchen führte. Printen und Lebkuchen teilen nicht nur ihre würzige Aromatik, sondern auch ihre historischen Wurzeln: Beide entstanden im Mittelalter, als exotische Gewürze wie Zimt, Nelken oder Kardamom über weite Handelswege nach Europa gelangten und in Klöstern zu für Leib und Seele „heilbringendem“ Gebäck verarbeitet wurden, dem Leb(ens-)Kuchen.

Beim gemeinsamen Frühstück entwickelten sich zahlreiche angeregte Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen – darunter auch solchen, denen man im oft trubeligen Schulalltag nicht so häufig begegnet. Das gemütliche Beisammensein bot so eine wertvolle Gelegenheit, Kontakte zu pflegen und sich abseits des Tagesgeschäfts auszutauschen.

Wie jedes Jahr wurde im Rahmen des Adventsfrühstücks auch gesammelt: insgesamt kamen 112,–€ für das Schulprojekt „Flaschen für Haiti“ zusammen.

BS: Neue Schüler an der Berufsschule

Schulstart an der Berufsschule Gunzenhausen

Mit dem Beginn des Schuljahres 2025/26 hat die Berufsschule Gunzenhausen etwa 220 neue Schülerinnen und Schüler aufgenommen. An den ersten Tagen werden den Schülerinnen und Schülerinnen und Schülern die organisatorischen Rahmenbedingungen erläutert und auch das Ankommen an der Berufsschule erleichtert.

Insgesamt verteilen sich Schülerinnen und Schülerinnen auf verschiedene Fachbereiche. Im Bereich Wirtschaft und Verwaltung werden nun 151 Schülerinnen und Schüler in den Berufen Industriekaufleuten und Kaufleuten für Büromanagement beschult. In der Metalltechnik sind es 181 Schülerinnen und Schüler die u. a. als Anlagenmechaniker und Metallbauer unterrichtet werden. In der Abteilung Bautechnik genießen derzeit 155 Lernende und Auszubildende im Bereich der Zimmerer und Maurer beschult. Im Bereich Holztechnik sind 128 Schülerinnen und Schüler eingeschrieben, die sich zunächst im Berufsgrundschuljahr und später in Fachklassen zum Schreiner bzw. zur Schreinerin ausbilden lassen.

Die Gastronomie und Hauswirtschaft insgesamt 151 Schülerinnen und Schüler, die sich auf die Bereiche Gastronomie und Hauswirtschaft verteilen. Zudem haben 32 Schülerinnen und Schüler den Weg in die Berufsvorbereitung gewählt. Diese jungen Menschen sollen dabei begleitet werden ihren Weg in eine Ausbildung zu finden. 22 Schülerinnen und Schüler werden zudem Rahmen der Berufsintegration Unterstützung erhalten, wobei der auch hier der Schwerpunkt auf der Vorbereitung auf den Arbeitsmarkt liegt. Grundlegend ist dabei die Kompetenzsteigerung im Bereich der deutschen Sprache.

Der Schulstart ist für alle neuen Schülerinnen und Schüler ein wichtiges Ereignis. Die Berufsschule Gunzenhausen bietet eine fundierte Ausbildung und ein unterstützendes Umfeld, in dem die Schülerinnen und Schüler lernen und sich entwickeln können.

Wir wünschen allen neuen Schülerinnen und Schülern viel Erfolg während ihrer Zeit an unserer Schule. Das beigefügte Bild zeigt einen Großteil der neuen Schülerinnen und Schüler, die sich auf ihren Start an der Schule freuen. Wir blicken auf ein interessantes Schuljahr.

Feierliche Übergabe der Gesellenbriefe

Feierliche Übergabe der Gesellenbriefe

Am Donnerstag, den 18.September wurden in Neuendettelsau 35 Gesellen und Gesellinnen feierlich von Ihren Pflichten des Ausbildungsvertrages freigesprochen.
Nach einer Begrüßung durch Obermeister Peter Arlt und einer Diskussionsrunde über die Zukunft des Handwerks mit den Ehrengästen, konnten die Gesellenbriefe in Empfang genommen werden. Die Überreichung nahmen Lehrlingswart Christian Wiedmann und Obermeister Peter Arlt vor.
Im Anschluss konnten sich die frisch gebackenen Gesellen und Gesellinnen eine Rose aussuchen, um sich bei Ihren Familien, Freunden oder ihren Lehrmeister für die Unterstützung zu bedanken.
Als kleine Einlage wurde die dreijährige Lehrzeit von zwei Schülern in einer kurzweiligen Geschichte zusammengefasst. Dabei wurden die Höhen und Tiefen der Ausbildung dem Publikum verdeutlicht.

Als Innungssieger konnte sich Leo Eisen durchsetzen, der auch den Wettbewerb der guten Form gewann. Das freute auch den Ausbildungsbetrieb Schreinerei Stefan Lutz aus Degersheim.

Nach der offiziellen Übergabe folgte der gemütliche Teil des Abends. In vielen kleinen Gesprächsrunden ging der kurzweilige Abend zu Ende.

Wir wünschen den Schreinernachwuchs weiterhin viel Erfolg in Ihrem Beruf und hoffen das wir den ein oder anderen nach ein paar Jahren Erfahrung wieder an der Meisterschule begrüßen dürfen.

Text: Hertle Stefan

Mit Mut ins neue Schuljahr

Mit Mut ins neue Schuljahr

Gottesdienst zum Schuljahresanfang an der Berufsschule Gunzenhausen

Mit einem ökumenischen Gottesdienst haben Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte der Berufsschule Gunzenhausen das neue Schuljahr begonnen. Unter dem Thema „Mut und Angst“ stand der Gottesdienst ganz im Zeichen der Fragen und Gefühle, die ein Neubeginn oft mit sich bringt: Freude und Neugier, aber auch Unsicherheit und Zweifel.

Gleich zu Beginn sorgte eine kleine Theaterszene für Lacher: Ein „Schüler“ traute sich nicht, zur Schule zu gehen – bis herauskam, dass es sich in Wahrheit um den Schulleiter selbst handelte, der angeblich „überhaupt keine Lust auf Schule“ hatte. Diese humorvolle Szene brachte alle zum Schmunzeln und öffnete die Herzen für den Gottesdienst.

Nach der Begrüßung durch die Schulleitung wurde das Thema in Gebeten, Liedern, einer biblischen Lesung und kurzen Impulsen deutlich: Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben – sondern trotz der Angst Schritte zu wagen.

Ein musikalisches Highlight war das gemeinsam gesungene „Wellerman“-Lied in einer eigens getexteten Version, die Mut, Hoffnung und Gottes Begleitung in den Mittelpunkt stellte. Mit viel Schwung und kräftigen Stimmen wurde so die Botschaft des Gottesdienstes noch einmal spürbar gemacht: Gemeinsam geht es besser – und mit Gott gelingt die Fahrt.

Besonders eindrücklich war die Botschaft, dass Mut wächst, wo Motivation, Unterstützung und Training zusammenkommen – und wo Menschen sich gegenseitig stärken.

Zum Abschluss spendeten Pfarrerin Bär und Pfarrer Seefried den Segen: „Geh deinen Weg mutig und stark – fürchte dich nicht, hab keine Angst, denn der Herr, dein Gott, ist mit dir.“

So konnte die Schulfamilie gestärkt, ermutigt und hoffnungsvoll ins neue Schuljahr starten.

BGZ-Klassen der Zimmerer stellen Projekte auf

Klasse BGZ10 der Zimmerer schließt ihre Projektarbeiten ab

Zum Abschluss des SChuljahres konnten die Schülerinnen und Schüler des BGJ der Zimmerer wieder einige Abschlussprojekte durchführen. Dabei ist es die Aufgabe der Schülerinne und Schüler möglichst selbstständig in Gruppen einzelne Projekte zu planen, zu konstruieren und umzusetzen. Neben den fachlichen Fertigkeiten, müssen sie dabei auch ihre Teamfähigkeit und auch ihre Führunskompetenzen unter Beweis stellen.

Am Freitag, den 18. Juli 2025, wurden die letzten anfallenden Restarbeiten an den Projekten erledigt. Nach Abschluss dieser Arbeiten fand eine umfassende Reflexion und Analyse der einzelnen Projekte statt. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Gelegenheit, ihre Erfahrungen zu teilen und die Ergebnisse ihrer Arbeit zu diskutieren.

Am Montag wurden die restlichen Materialien verladen und, wenn nötig, an die entsprechenden Standorte angeliefert. In der letzten Schulwoche, am Montag und Mittwoch, erfolgte dann die Montage und Übergabe der Projekte. 

Diese Woche war ein wichtiger Schritt in der praktischen Ausbildung unserer Schülerinnen und Schüler und bot ihnen die Möglichkeit, ihr Wissen und ihre Fähigkeiten in realen Projekten anzuwenden. Wir sind stolz auf die geleistete Arbeit und die Fortschritte, die alle Beteiligten gemacht haben.

Diesmal bauten die Schülerinnen und Schüler:

  • ein Spielhaus für einen Kindergarten
  • eine Mülltonnenüberdachung in Fachwerkkonstruktion unter Berücksichtigung eines Gründaches
  • eine überdachte Sitzgelegenheit
  • ein Fachwerkkonstruktion mit Pultdach