Feierliche Eröffnung der ADAC-Ausstellung „SCHATTEN – Ich wollte doch leben!“ am BSZ Gunzenhausen
Feierliche Eröffnung der ADAC-Ausstellung „SCHATTEN – Ich wollte doch leben!“ am BSZ Gunzenhausen
Über 100 Berufsschüler waren vom Schicksal von sechs tödlich verunglückten jungen Menschen im Straßenverkehr sehr berührt
Die Ausstellung „SCHATTEN – Ich wollte doch leben!“ des ADAC präsentiert die tragischen Geschichten von sechs jungen Menschen, die durch Verkehrsunfälle ihr Leben verloren.
Besonders die Altersgruppe von 18 bis 24 Jahren ist sehr gefährdet, oft führen Selbstüberschätzung, Alkohol, überhöhte Geschwindigkeit oder die Ablenkung durch Mitfahrer oder Smartphones zu schweren Verkehrsunfällen, die leider oft auch tödlich enden.
Deshalb war es bei der Eröffnungsveranstaltung der Ausstellung allen Grußwortrednern ein Herzensanliegen, das Bewusstsein der jungen Leute für die Gefahren im Straßenverkehr zu schärfen, aber ohne erhobenen Zeigefinger.
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen sechs lebensgroße, geschwärzte Figuren. Jede Silhouette steht für einen jungen Menschen, der bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam. Besonders betroffen macht dabei die Tatsache, dass es sich hierbei nicht um fiktive Fälle handelt, sondern sich jeder Unfall real ereignet hat. Die bewegenden Texte, die sich auf den Schatten-Figuren befinden, erzählen die tragischen Schicksale der Toten. Neben Schilderungen zum Unfallhergang werden auch persönliche Hintergründe erzählt.
Gleich nach dem offiziellen Teil der Eröffnung konnten sich die über 100 anwesenden Berufsschüler untereinander und mit ihren Lehrkräften über die Einzelschicksale der sechs Schattenfiguren austauschen und zeigten sich dabei sichtlich betroffen.
Die Figuren waren zwei Wochen lang am BSZ Gunzenhausen ausgestellt, um möglichst viele Schüler zu erreichen, wachzurütteln, zum Nachdenken anzuregen und Anlass für Gespräche zu geben.