Ehrung der Besten der Besten an der Berufsschule Gunzenhausen

Ehrung der Besten der Besten an der Berufsschule Gunzenhausen

Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung ehrte die Berufsschule Gunzenhausen ihre herausragenden Absolventinnen und Absolventen des vergangenen Schuljahres. Insgesamt konnten 57 Staatspreisträgerinnen und Staatspreisträger ausgezeichnet werden, die ihre Ausbildung mit einer Durchschnittsnote von 1,5 oder besser abgeschlossen haben.

Besonders hervorzuheben sind zwei dotierte Staatspreise, die mit einer Geldzuwendung der Regierung verbunden sind und für außergewöhnliche Leistungen verliehen wurden. Darüber hinaus wurden 19 Berufsbeste für ihre hervorragenden Ergebnisse in den jeweiligen Ausbildungsberufen geehrt.

Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die Auszeichnung eines Landessiegers im Beruf Schreiner, der sich durch seine herausragenden fachlichen Leistungen auf Landesebene durchsetzen konnte.

Die Feier fand im Beisein zahlreicher Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft und Bildung statt. Die Bilder zeigen Eindrücke der Veranstaltung sowie die feierliche Übergabe der Auszeichnungen an die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen.

Für einen gelungenen Abschluss sorgten die Schülerinnen der Fachrichtung Hauswirtschaft. Sie bereiteten ein abwechslungsreiches Buffet mit kulinarischen Spezialitäten aus verschiedenen europäischen Ländern vor und verwöhnten damit die Gäste. Die hochwertigen Speisen und die ansprechende Präsentation fanden großen Anklang und rundeten den Abend in besonderer Weise ab.

Die Berufsschule Gunzenhausen gratuliert allen Preisträgerinnen und Preisträgern herzlich zu ihren herausragenden Leistungen und wünscht ihnen für ihren weiteren beruflichen und persönlichen Weg viel Erfolg. Insgesamt war die Ehrungsfeier ein würdiger und sehr gelungener Abend, der die Leistungen der Absolventinnen und Absolventen angemessen in den Mittelpunkt stellte.

Treppenbau BGZ10

Treppenbau BGZ10

Im Lernfeld 4 fertigten die Schüler der Klasse BGZ10 (1. Ausbildungsjahr Zimmerer) im Praxisunterricht eine dreistufige Holztreppe. Gearbeitet wurde jeweils in Zweierteams. Die Treppen eignen sich besonders als Dekorationsobjekt, zum Beispiel als Blumentreppe.

Die theoretischen Grundlagen, die Planung sowie das Erstellen der Zeichnungen wurden zuvor im Klassenzimmer und im Computerraum erarbeitet. Dabei beschäftigten sich die Schüler unter anderem mit dem Lesen und Anfertigen technischer Zeichnungen, der Materialberechnung, sowie der Planung einzelner Arbeitsschritte. Zudem wurden Kenntnisse über Holzarten, Verbindungstechniken und Arbeitssicherheit vermittelt.

Anschließend setzten die Teams ihre Planungen selbstständig in der Werkstatt um und sammelten dabei wichtige praktische Erfahrungen im Umgang mit Holz, Maschinen und Werkzeugen.

Klassenausflug der BMA12: Zu Besuch im ältesten Kalksandsteinwerk der Welt

Klassenausflug der BMA12: Zu Besuch im ältesten Kalksandsteinwerk der Welt

Behringersdorf – Die Maurer-Abschlussklasse BMA12 besuchte das traditionsreiche Kalksandsteinwerk Zapf & Daigfuss in Behringersdorf – das älteste KS-Werk der Welt. Begleitet wurde die Klasse von Klassenleiter Jörg Pehl und Fachlehrer Benjamin Reulein.

Nach der Begrüßung mit Kaffee und Brezen führte KS-Referent Jürgen Lechner die Gruppe durch den Tag. Ein Vortrag samt Film zum Thema „Fachgerechtes Mauerwerk“ und der Besuch der Historienausstellung legten die theoretische Basis. Bei sommerlichen 35 Grad und purem Sonnenschein war bestens für das Wohlbefinden gesorgt, da das Werk die Klasse durchgehend mit erfrischenden Getränken versorgte.

Nach der anschließenden Werksbesichtigung und einer Stärkung beim Mittagessen mit Schnitzel und Kartoffelsalat ging es in die Praxis. Jürgen Lechner stellte das großformatige System „KS Quattro“ vor. Auf der Musterbaustelle durften die angehenden Maurer dann selbst ran: Sie erprobten das System bei schweißtreibenden Temperaturen direkt in einer Praxiseinheit mit einem modernen Mauerkran.

Die gesamte Klasse BMA12 bedankt sich herzlich beim Team von Zapf & Daigfuss sowie bei Jürgen Lechner für den spannenden Einblick, die Gastfreundschaft und die hervorragende Verpflegung an diesem heißen Sommertag. Ein rundum gelungener, praxisnaher Tag kurz vor der Gesellenprüfung!

Text & Bilder: Jörg Pehl

Abschlussprüfungen der IHK in kaufmännischen Berufen

Abschlussprüfungen der IHK in kaufmännischen Berufen

Am 28. und 29. April 2026 fanden an der Berufsschule Gunzenhausen und an der Berufsschule Weißenburg die zentralen IHK-Abschlussprüfungen für Kaufleute statt.

Zwei Tage lang stellten sich in Gunzenhausen 50 Prüflinge aus den Ausbildungsberufen Industriekaufleute und Kaufleute für Büromanagement den bundesweit einheitlichen Prüfungen. Die schriftlichen Prüfungen prüfen fachliche Kenntnisse und die Fähigkeit zu betriebswirtschaftlichem Denken in konkreten Arbeitssituationen. Geprüft wurde in den berufstypischen Bereichen betriebswirtschaftliche Geschäftsprozesse, Rechnungswesen sowie Wirtschafts- und Sozialkunde. Unter den Teilnehmenden waren auch externe Prüflinge, die nicht zuvor die Klassen der Berufsschule Gunzenhausen besucht haben.

Die Prüfungen bilden einen Teil des formalen Abschlusses der dualen Ausbildung, sie entscheiden über das Bestehen des Ausbildungsverhältnisses und die Erteilung des IHK-Zeugnisses. Nach den schriftlichen Prüfungen folgen die mündlichen Prüfungen, die für Juni bzw. Juli terminiert sind. Die Berufsschule stellt den Raum und die organisatorische Unterstützung zur Verfügung und arbeitet dabei eng mit der zuständigen Industrie- und Handelskammer zusammen.

Für die Berufsschule Gunzenhausen ist die Durchführung der Prüfungen ein regulärer, aber zentraler Bestandteil des Ausbildungsjahrs. Lehrkräfte und Prüfungspersonal sorgten für einen reibungslosen Ablauf und die Einhaltung der Prüfungsbestimmungen.

Parallel dazu fand an der Berufsschule Weißenburg die IHK-Prüfung für Auszubildende im Einzelhandel statt.

 

Foto & Bericht:             Berufsschule Gunzenhausen (Wolfgang Förtsch  – FOE)

Schüler gewinnen beim Wettbewerb zur politischen Bildung

Schüler gewinnen beim Wettbewerb zur politischen Bildung

Zwei Gruppen der Industriekaufleute sichern sich Geldpreise – Recherche, Diskussion und Teamarbeit zahlen sich aus

Nach dem Motto: „Dabeisein ist Alles“ nahmen Schülerinnen und Schüler der 12. Klasse der Industriekaufleute sowie der Kaufleute für Büromanagement im Schuljahr 2025/26 am Schülerwettbewerb zur politischen Bildung teil. Besonders erfolgreich waren zwei Gruppen der Industriekaufleute – sie wurden für ihre Arbeiten mit einem Geldpreis ausgezeichnet.

Der Schülerwettbewerb zur politischen Bildung gilt als der größte deutschsprachige Wettbewerb seiner Art. Junge Menschen werden hierbei dazu aufgefordert, sich intensiv mit aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen auseinanderzusetzen. Ausgangspunkt ist stets eine aktuelle Meldung aus den sozialen Medien. Von dort aus entwickeln die Schülerinnen und Schüler eine eigene Leitfrage, recherchieren Hintergründe und setzen sich kritisch mit unterschiedlichen Lösungsansätzen auseinander.

So auch die Abschlussschüler aus dem Fachbereich Wirtschaft und Verwaltung der Berufsschule in Gunzenhausen. Im Rahmen einer Projektarbeit präsentierten sie ihre Arbeit in Form von zwei gestalteten Zeitungsseiten – ganz im Stil einer echten Zeitung. Die Themenschwerpunkte waren die Wahl ab 16 Jahren, die Strafmündigkeit, Konflikte in Sudan und Gaza, die Wehrplicht sowie der Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Schule. Neben klassischen Nachrichtenartikeln entstanden dabei auch Interviews, Kommentare oder Meinungsbeiträge. Fotos, Illustrationen und prägnante Überschriften sorgten für eine ansprechende Gestaltung.

Die beiden ausgezeichneten und hier abgebildeten Gruppen der Industriekaufleute beeindruckten die Jury mit ihren Projektthemen „Wahl ab 16 Jahren“ und „Strafmündigkeit“. Insbesondere überzeugten sie durch ihre gründliche Recherche, die verständliche und eindrucksvolle Darstellung komplexer Zusammenhänge und eine klar begründete eigene Position.

Doch auch unabhängig von den gewonnenen Preisen bleibt das Projekt für alle Beteiligten eine wertvolle Erfahrung. Der Wettbewerb fördert eigenständiges Arbeiten, Teamarbeit sowie das kritische Hinterfragen politischer Themen – Kompetenzen, die weit über den Unterricht hinaus von Bedeutung sind.

Mit ihrem Engagement haben die Schülerinnen und Schüler gezeigt, dass politische Bildung lebendig und praxisnah sein kann – und dass sich intensive Recherche und Teamarbeit am Ende auszahlen können.

 

 

Nachhaltigkeitsprojekt bei den Köchen

Nachhaltikeitsprojekt bei den Köchen

Am Dienstag, 24.02.2026  hat die Klasse NGK 11 (Köche, 2. Lehrjahr) unter der Leitung unseres Fachlehreranwärters Benjamin Stengel regionales Fingerfood zum Thema Fisch angeboten. Es ist die Umsetzung eines regionalen Nachhaltigkeitsprojekts im Rahmen der Fachlehrerausbildung am Staatsinstitut. Jeder – Schüler, Kollegen, Verwaltung, … – war dazu herzlich willkommen und durfte sich von den heimischen Köstlichkeiten des Fischfangs aus dem Altmühlsees nachhaltig überzeugen. Ob Asia Wok mit heimischen pochierten Waller, ob Brachsengold, oder Karpfenburger – der heimische Fisch überzeugte alle!