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Prototypen einer Betonbank

Projekt – 2 Prototypen einer Betonbank

Der Beton fließt, die Rüttelmaschine brummt, und die Köpfe der Zimmerer der Klasse BGZ10 rauchen. Die Schüler, mit Unterstützung des Praxislehrers aus der Abteilung Bautechnik, hatten die Chance sich künstlerisch auszutoben, um eine Betonbank zu gestalten. Ein ausgelernter Zimmerer muss sich nicht nur fachlich im Bereich Holzbau auskennen, sondern er muss auch die Baustoffe Beton, Mauersteine, Fliesen, und Putz richtig verarbeiten können. Diese Kenntnisse werden im Lernfeld 8 vermittelt, um die angehenden Zimmerer auf das Berufsleben vorzubereiten. Im Auftrag der Schule Weißenburg hat das Projekt mit einer Planungsphase begonnen. Aus Gründen der Brandschutzvorschriften mussten die Zimmerer ihren geliebten Baustoff Holz bei Seite legen und Beton verarbeiten. Die Bank sollte stabil, optisch ansprechend und modern gestalten sein. Nachdem der Plan fertig gestellt war, musste eine passende Schalung hergestellt werden. Diese wurde mit Schalungsplatten gebaut, um eine glatte Betonoberfläche zu erreichen. Beton muss nicht nur grau sein, er kann auch farblich gestaltet werden. Durch anthrazitfarbene Pigmente, die dem Beton beigemischt wurden, konnte man dies erreichen. Um die Statik zu gewährleisten, haben die Schüler Baustahl in die Schalung eingesetzt. Dies gab der Bank die nötige Stabilität, um den täglichen Belastungen Stand zu halten.  Insgesamt wurden 2 verschiedene Prototypen gebaut, die als Model für die weitere Planung dienen.

Osterbrunch im Wahlfach Großhaushalt

Wahlfach Großhaushalt

Wie jedes Jahr konnte glücklicherweise auch im pandemiegeplagten Schuljahr 2020/2021 im Bereich der Hauswirtschaft im Februar und März das zweiwöchige Wahlfach Großhaushalt stattfinden. Die freiwilligen Schüler:innen der 11. und 12. Jahrgangsstufe durften neben theoretischem Wissen auch ihre Praxiserfahrungen bei der Durchführung von zwei Projekten vertiefen: ein mediterranes Buffet stand in der 1. Woche auf dem Programm, in der zweiten dann ein „Osterbrunch to go“. Dabei waren Schüler:innen wie Lehrkräfte herzlich eingeladen, sich vegetarische Brunchpakete wie auch Ostertüten mit belegten Wurstsemmeln abzuholen.

Die Spendeneinnahmen dafür kommen dem Projekt Haiti zugute, das von der Fachschaft Religion unterstützt wird.

Treppenbau im BGJ

Treppenbau im BGJ

Die Kreissäge kreischt, der Hobel brummt, und der Leim fließt. Seit ungefähr zwei Wochen ist dies der Tagesablauf der BGZ10 Schüler, in Gunzenhausen.

Der erste Auftrag, der in Zweiergruppen aufgeteilten Schüler, war es einen Arbeitsablaufplan, für eine halbgestemmte Treppe zu erstellen. Als erstes an der Tagesordnung stand das Herstellen der Treppenwangen, dafür wurden Kieferbohlen abgelängt, besäumt und auf verleimbare Kanthölzer zurechtgeschnitten. Nachdem die Hölzer unter Beachtung der Leimregeln, Kern an Kern und Splint an Splint, verleimt wurden, haben die Schüler die Wange abgerichtet. Anschließend zeichneten die angehenden Zimmerer die Stufen und Bestecke auf die gefertigte Wange. Nun ging es an das Fräsen, bei dem die Schüler ihr genaues Arbeiten unter Beweis stellen mussten. Bei diesem Arbeitsgang wurde zum ersten Mal eine Schablone benutzt, um eine genaue Ausarbeitung zu erzielen. Im nächsten Arbeitsschritt wurde die Wange, mithilfe der Handkreissäge, auf die Fertigmaße zurechtgeschnitten und mit dem Bandschleifer abgeschliffen. Das trockene zusammenfügen der Treppe war der Teil, an dem sich die Schüler am meisten begeistern konnten. Sobald die Treppe im Senkel stand, wurde diese verleimt und in einem großen Kraftakt zusammengezwungen. Um die Treppe weiterhin zu verfeinern, schliffen die Schüler diese ein letztes Mal, bevor die Wange eingeölt oder lackiert wurde.

 

Jakob H.                                 Felix B.                                              Jonas K.

Neue Breitbandschleifmaschine für beste Oberflächen

Neue Breitbandschleifmaschine

Jüngster Zuwachs im umfangreichen Maschinen-Park der Holzabteilung einschließlich Meisterschule: Eine neue Breitbandschleifmaschine der Fa. Homag. Damit können künftig noch bessere Oberflächen bei Möbeln und Holzbauteilen erzielt werden.

Mit der Schleifwalze der neuen Maschine können exakt ebene Flächen erzeugt werden.

Ein zusätzliches Schleifaggregat mit modernen elektro-pneumatisch gesteuerten Schleifsensoren und Lamellenband sorgt für perfekte Schleifergebnisse, egal ob Massivholz, Furnier oder in der Oberflächenbehandlung mit Lacken.

Ein Bürstaggregat zum Strukturieren der Oberflächen rundet die Möglichkeiten der neuen Maschine ab.

Die vielfältigen Varianten der Oberflächenbearbeitung lassen sich leicht durch variable Schleifprogramme anwenden und umsetzen.

Die Lehrer und Lehrerinnen der Holzabteilung nutzten den pädagogischen Tag, um sich mit der neuen Breitbandschleifmaschine vertraut zu machen. Außerdem wurden die didaktische Jahresplanung und das Medienkonzept um die neuen technischen Möglichkeiten erweitert.

Abschlussprojekt BGZ 10

Abschlussprojekt des BGZ 10 2019/20

Aufgrund der Corona-Krise konnten die geplanten Projekte, ein Wikingerhaus und eine Überdachung, nicht durchgeführt werden. Um alle Vorgaben der Corona Schutzmaßnahmen zu erfüllen und ein Abschlussprojekt zu ermöglichen, dachten sich die Lehrkräfte des BGZ 10 ein neues Projekt aus, das alle in Einzelarbeit ausarbeiten konnten.

Hierfür fertigten die Schüler/innen des Berufsgrundschuljahres Zimmerer eine Binderkonstruktion an. Dabei mussten sie ihr angeeignetes Grundwissen aus dem Zimmererhandwerk, das sie im gesamten Schuljahr gelehrt bekommen haben, unter Beweis stellen.

Am ersten Tag wurde in der Werkstatt das Abschlussprojekt 2019/20 von den Lehrkräften vorgestellt, Vorgehensweisen besprochen und Fragen von den Schülern/innen beantwortet. Um 9 Uhr begannen die angehenden Zimmerer/innen die Vorgaben zu studieren, einen Arbeitsablaufplan zu erstellen und einen rechnerischen Abbund zu errechnen. Danach wurde ein Aufriss des Profils und der Ansicht konstruiert, Schwierigkeit war hierbei die Genauigkeit unter Beweis zu stellen und die eingebauten Herausforderungen im Vorgabeplan zu erkennen und umzusetzen. Anschließend wurde eine Holzliste erstellt, damit eine Holzauswahl getroffen werden konnte. Ein Großteil der Schüler/innen haben am selben Tag ihre benötigten Hölzer für die fachgerechte Ausarbeitung hergerichtet.

Der zweite Tag begann mit dem Anreisen der Hölzer, Einhaltung der fachgerechten Einteilung der Zapfen- und Versatzregeln und das Überprüfen der Maße. Im Anschluss konnte mit dem Ausarbeiten der Hölzer begonnen werden. Hierfür kamen auch Maschinen zum Einsatz, wie z.B. Handkreissäge, Stellbrettfräse. Bei der Ausarbeitung der Versätze und Kerven fand die Zimmerer-Gestellsäge ihre Verwendung.

Am dritten Tag wurde der Binder zusammengebaut, Verbindungen nachgeputzt, hierfür fand das Stemmeisen und die Bundaxt ihre Verwendung.

Zum Schluss konnten sich alle Schüle/innen über die fachgerechte Fertigstellung ihres Binders erfreuen.

Katrin Klaus/ Julia Pachhofer