Wirtschaftsschule am Puls der Zeit: Klassenübergreifendes Roboter-Projekt verbindet Praxis, Technik und Berufsleben

Wirtschaftsschule am Puls der Zeit: Klassenübergreifendes Roboter-Projekt verbindet Praxis, Technik und Berufsleben

Ein humanoider Roboter an unserer Wirtschaftsschule? Was nach Science-Fiction klingt, wird bei uns gerade durch ein beeindruckendes Gemeinschaftsprojekt Wirklichkeit! In einem ambitionierten Vorhaben bauen und programmieren unsere Schülerinnen und Schüler einen menschenähnlichen Roboter. Dieses Projekt zeigt perfekt, wie moderne Wirtschaftsschulen die Brücke zwischen Technik, Organisation und zukunftsorientierter Berufsvorbereitung schlagen.
Das Projekt lebt von der arbeitsteiligen Zusammenarbeit verschiedener Jahrgangsstufen – genau wie in einem echten Wirtschaftsunternehmen. Der Startschuss fiel in den 7. Klassen im Fach „Mensch und Umwelt“ mit dem Schwerpunkt 3D-Druck. Hier übernahmen die jüngeren Schüler die Rolle der Produktion: Sie druckten mechanische Einzelteile Schicht für Schicht aus und bearbeiteten diese präzise nach. Dabei lernten sie hautnah, wie wichtig Qualitätsmanagement und Fertigungsgenauigkeit in modernen, digitalisierten Produktionsketten der Wirtschaft sind.
In der nächsten Phase übernimmt das Wahlmodul Robotik der 9. Klassen. Zur gezielten Differenzierung stellen sich die älteren Schüler der komplexen Herausforderung, die Elektronik zu verkabeln und den Roboter zu programmieren. Sie hauchen der Maschine Leben ein, damit sie sich bewegen und mit der Umwelt interagieren kann. Im Hinblick auf die Berufsorientierung ist dies ein unschätzbarer Vorteil: Unsere Schüler erwerben hier gefragte Kernkompetenzen für die Wirtschaft 4.0 – von logischem Denken über agiles Projektmanagement im Team bis hin zum Verständnis für automatisierte, digitale Prozesse, wie sie heute in fast jedem modernen Betrieb Standard sind.

Ein herzliches Dankeschön an unsere Partner aus der Wirtschaft

Ein so zukunftsweisendes und technisch anspruchsvolles Vorhaben lässt sich nur mit starken Partnern aus der Praxis realisieren. Wir möchten uns ganz herzlich bei den Sponsoren aus Gunzenhausen bedanken, die uns dieses Projekt durch ihre großzügige Unterstützung ermöglicht haben und damit aktiv in die Ausbildung ihrer Fachkräfte von morgen investieren:
    • SAR Electronic GmbH
    • Hetzner Online GmbH
    • Glaser GmbH und Co Handels KG

Vielen Dank für Ihre wertvolle Unterstützung! Wir sind schon sehr gespannt auf die Lebenszeichen unseres Roboters und werden hier auf der Homepage weiter über die Fortschritte berichten.

Besuch beim Bauernhof

Besuch beim Bauernhof

Inzwischen ist es schon eine Tradition, dass die sechsten Klassen am Wandertag den Bauernhof der Familie Nehmeier in Geislohe besuchen. Wie jedes Jahr starteten wir gemeinsam mit dem Fahrrad von der Schule aus. Begleitet wurden die Schüler von den Lehrkräften Tim Schmidt und Esther O’Rear.

Am Bauernhof angekommen durften wir einiges erleben: Anmischen von Futter, Tränken der Kälbchen, Einblicke in den Melkstand und Melkroboter und Streicheln von Ziegen, Hühnern und Katzen. Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt: Die Schüler durften aus Sahne in Gläsern Butter schütteln, die sie anschließend mit frischem Schnittlauch, Käse und Schwarzbrot genossen.

Ein herzlicher Dank gilt der Familie Nehmeier, die diesen Tag, wie gewohnt, engagiert für unsere Schüler gestaltete. Gerne kommen wir nächstes Jahr wieder 😊

Erasmus-Fahrt nach Brüssel – im Herzen Europas 

Erasmus-Fahrt nach Brüssel  im Herzen Europas

Vom 14.06. bis zum 18.06.2026 durften zehn Schülerinnen und Schüler vom Beruflichen Schulzentrum Altmühlfranken unter Begleitung von vier Lehrkräften (Frau Eggebrecht und Herr Etzel aus Weißenburg und Herr Fuhrmann und Herr Oesterlein aus Gunzenhausen) an einer Bildungsfahrt des Erasmus-Programms der EU teilnehmen und Belgiens Hauptstadt Brüssel besuchen. Nach einer problemlosen Anreise mit dem ICE über Frankfurt absolvierten wir in drei Tagen ein dichtes und bestens organisiertes Programm mit vielen großartigen Eindrücken: Europäisches Parlament mit dem Besucherzentrum Parlamentarium, Haus der Europäischen Geschichte, Besuch der Botschaft Bayerns und ein Kurztrip in die schöne Universitätsstadt Löwen. Aber auch ein Stadtrundgang durch Brüssel mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten (und auch kulinarischen Besonderheiten… Waffeln, Pralinen, Fritten) stand auf dem Programm.  Und als ein Höhepunkt durfte ein Besuch des weltberühmten Atomiums (eingeweiht zur Weltausstellung 1958) am Abreisetag nicht fehlen. Uns wurde im Laufe der Fahrt nachdrücklich bewusst, wie sehr wir eigentlich alle von der Europäischen Union profitieren – die pulsierende Weltstadt Brüssel kann dabei als Vorbild für ein friedvolles und demokratisches Miteinander dienen. An dieser Stelle gilt ein großer Dank an alle, die diese Fahrt ermöglicht haben.  

 

Stefan Oesterlein, WS-Gunzenhausen 

Spatenstich für den Schulobstgarten der Wirtschaftsschule Gunzenhausen

Spatenstich für den Schulobstgarten der Wirtschaftsschule Gunzenhausen

Mit einem offiziellen Spatenstich fiel der Startschuss für den Schulobstgarten der Wirtschaftsschule Gunzenhausen. Einen besonderen Rahmen erhielt die Veranstaltung durch den Besuch des neuen Landrats Markus Gläser, der gemeinsam mit Schulleiter OStD Thomas Grad die Arbeiten vor Ort verfolgte und sich von der großen Motivation der Schülerinnen und Schüler beeindruckt zeigte.

Der Schulobstgarten bildete im Fach Ökonomische Bildung das zentrale Jahresthema der Klasse V6. Im Rahmen des Wettbewerbs „Sparda macht’s möglich“ erarbeiteten sich die Schülerinnen und Schüler zunächst eigenständig ein Budget für ihr Projekt. Mit dem gewonnenen Preisgeld wurden bei einem gemeinsamen Einkauf im Baumarkt die notwendigen Gerätschaften beschafft. Zudem suchten die Schülerinnen und Schüler ein geeignetes Gelände auf dem Schulareal aus und untersuchten die Bodenbeschaffenheit, um optimale Voraussetzungen für die spätere Bepflanzung zu schaffen.

Die Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse präsentierten Herrn Gläser bereits weitere Ideen für die zukünftige Gestaltung des Schulgartens. Neben den Obstbäumen soll in den kommenden Monaten auch ein Hochbeet und ein Kräutergarten entstehen. Der Schulobstgarten ist ein wichtiger Bestandteil der Bewerbung der Wirtschaftsschule Gunzenhausen als „Umweltschule“ und soll langfristig nachhaltiges Lernen unmittelbar erlebbar machen.

Unterstützt wurde das Projekt auch durch eine großzügige Spende von Frau Susanne Maurer, der Mutter einer Schülerin. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums ihrer logopädischen Praxis in Spalt entschied sie sich, den Aufbau des Schulobstgartens finanziell zu fördern und damit einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung des Projekts zu leisten.

Der Schulobstgarten steht beispielhaft für den handlungsorientierten Unterricht an der Wirtschaftsschule Gunzenhausen. Durch die Verbindung von Planung, Organisation und praktischer Umsetzung erwerben die Schülerinnen und Schüler nicht nur fachliche Kenntnisse, sondern stärken zugleich Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und nachhaltiges Denken.

Bild: Schülerinnen und Schüler Wirtschaftsschule Gunzenhausen zusammen mit (von links) OStD Thomas Grad, Susanne Maurer und Landrat Markus Gläser, rechts StD Christian Dobmeier, Lehrer der V6.

Motivationstag „SchuleWirtschaft“ 2026

Motivationstag „SchuleWirtschaft“ 2026

Die Klassen Z10D und Z10E besuchten am 20.05.2026, begleitet von ihren Lehrkräften Herrn Nicklas und Herrn Schmidt, den Motivationstag „SchuleWirtschaft“ in der Stadthalle Gunzenhausen und starteten in einen Vormittag voller Energie, Einblicke und guter Gespräche. Über 40 Unternehmen aus der Region präsentierten sich dort mit liebevoll gestalteten Informationsständen. Unsere Schülerinnen und Schüler probierten an vielen Stationen Berufe praktisch aus, stellten Fragen und knüpften erste Kontakte. Visitenkarten wanderten in die Taschen und Wege in Praktikum oder Ausbildung wurden plötzlich greifbar.

 Motivationscoach Steffen Kirchner brachte die Halle in Bewegung und zeigte am Beispiel von Nationalspieler Niklas Füllkrug, wie Rückschläge zu Sprungbrettern werden, wie Fokus entsteht und wie eigene Stärken Kraft für die Zukunft geben. Seine Botschaften blieben klar, greifbar und motivierend.

 Das Programm blieb bewusst knackig: kurze Impulse, viel Zeit zum Ausprobieren und für den direkten Austausch mit Azubis und Ausbildern. Ehrengäste wie der Bürgermeister der Stadt Gunzenhausen, Matthias Hörr, sowie der Landrat Markus Gläser begrüßten die Jugendlichen, betonten die Bedeutung der beruflichen Bildung in der Region und ermutigten sie, Chancen aktiv zu nutzen.

 Am Ende stand mehr als nur ein guter Eindruck: viele neue Ideen, wertvolle Kontakte und echte Motivation für die nächsten Schritte in Richtung Ausbildung. Ein starkes, wohltuendes Kontrastprogramm zum Schulalltag und ein Tag, der Lust auf Zukunft machte.

Zuletzt sei nochmals die zentrale Botschaft unterstrichen: Niemand muss aus der Region Weißenburg-Gunzenhausen wegziehen, um erfolgreich in eine Ausbildung zu starten! Starke Perspektiven liegen direkt vor unserer Haustür.

Begeisternder Theaterabend an der Schule – „Geister, nichts wie weg!“ sorgt für große Unterhaltung

Begeisternder Theaterabend an der Schule – „Geister, nichts wie weg!“ sorgt für große Unterhaltung

Am Abend des 28. April 2026 verwandelte sich die Aula der Schule in eine schaurig-schöne Bühne voller Witz, Musik und beeindruckender Darbietungen. Die Theatergruppe präsentierte das Stück „Geister, nichts wie weg hier!“ von Volker Zill – und lieferte dabei einen rundum gelungenen Abend, der das Publikum von der ersten bis zur letzten Minute fesselte.

Im Mittelpunkt der Handlung stehen fünf liebenswert-chaotische Untote, die ihres eintönigen Friedhofslebens überdrüssig sind und beschließen, in ein nahegelegenes Schloss umzuziehen. Was sie jedoch nicht wissen: Das Schloss ist längst ein modernes Event-Hotel, in dem ausgerechnet eine „Gruselnacht“ stattfindet. Die echten Geister werden dort prompt für engagierte Schauspieler gehalten – und das turbulente Verwechslungsspiel nimmt seinen Lauf.

Bereits die erste Szene auf dem Friedhof überzeugte mit viel Humor und Spielfreude. Finja Roscher als exzentrische Vampirdame Mademoiselle Jacqueline glänzte mit französischem Charme und komödiantischem Timing. Ihr zur Seite stand Lotte Schnotz als vergesslicher Zombie Herr Förster, der mit seiner tollpatschigen Art für zahlreiche Lacher sorgte. Auch Lena Marx als stolze Mumie Hatschepsut (Hatschi) überzeugte mit herrlich übertriebener Würde, während Niki Kleemann als klapperndes Skelett punktete. Eine besondere Rolle war Alexis Suciu in der Rolle des kindlich-gruseligen Rasselgeists Keyla, die mit ihrer Mischung aus Unschuld und Chaos für viele amüsante Momente sorgte. Mit von der Partie dabei auch ein vergesslicher Friedhofswärter, gespielt von Lukas Beisenherz.

Im weiteren Verlauf des Stücks, der im luxuriösen Hotel spielt, traten weitere Figuren auf, die das Geschehen bereicherten. Hanna Walz als energische Hotelmanagerin Frau Gruber führte mit viel Tempo durch die Szenen, während Emma Beisenherz als kreative Spieleerfinderin Miriam Schneider und ihre Töchter – gespielt von Jule Krapp (Mary Lou) und Jasmin Mai (Niki) – für moderne und lebendige Dialoge sorgten. Auch weitere Rollen, die treffend besetzt sind, wie Timm Rockberg, gespielt von Mio Schnell und seinem umtriebigen Agenten Adolfo (gespielt von Mateo Kadic). Auch die Nebenrollen, etwa der geheimnisvolle Nationaltrainer Julian Schraubenmann (dargestellt von Felix Stierhof) oder die schräge Wahrsagerin Maggy Magic (Sofia Burmatova) oder die eigentliche Monsterdarstellerin Frau Poppel (Sofia Schreyer), waren hervorragend besetzt.

Doch nicht nur die Schauspielerinnen und Schauspieler machten den Abend besonders: Die Schulband sorgte mit stimmungsvoller Live-Musik für die passende Atmosphäre zwischen den Szenen und verlieh dem Stück eine zusätzliche emotionale Ebene. Ergänzt wurde das Programm durch eine neue Tanzgruppe und somit ein gelungenes Zusammenspiel verschiedener Talente der Schule.

Ein weiteres Highlight war die Pause: Die Berufsschule hatte ein liebevoll gestaltetes Buffet vorbereitet, das thematisch perfekt zum Gruselstück passte. Mit fantasievoll dekorierten Speisen und „schaurigen“ Leckereien wurde auch kulinarisch für Begeisterung gesorgt.

Insgesamt war die Aufführung ein voller Erfolg. Die Kombination aus humorvollem Theater, engagierten Darstellern, musikalischer Begleitung und tänzerischen Einlagen machte den Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis. Das Publikum dankte es mit langanhaltendem Applaus – ein verdienter Lohn für die intensive Arbeit aller Beteiligten.

Dieser Theaterabend hat eindrucksvoll gezeigt, wie viel Kreativität, Teamgeist und Talent in der Schulgemeinschaft steckt. Man darf sich schon jetzt auf die nächste Aufführung freuen.