Begeisternder Theaterabend an der Schule – „Geister, nichts wie weg!“ sorgt für große Unterhaltung

Begeisternder Theaterabend an der Schule – „Geister, nichts wie weg!“ sorgt für große Unterhaltung

Am Abend des 28. April 2026 verwandelte sich die Aula der Schule in eine schaurig-schöne Bühne voller Witz, Musik und beeindruckender Darbietungen. Die Theatergruppe präsentierte das Stück „Geister, nichts wie weg hier!“ von Volker Zill – und lieferte dabei einen rundum gelungenen Abend, der das Publikum von der ersten bis zur letzten Minute fesselte.

Im Mittelpunkt der Handlung stehen fünf liebenswert-chaotische Untote, die ihres eintönigen Friedhofslebens überdrüssig sind und beschließen, in ein nahegelegenes Schloss umzuziehen. Was sie jedoch nicht wissen: Das Schloss ist längst ein modernes Event-Hotel, in dem ausgerechnet eine „Gruselnacht“ stattfindet. Die echten Geister werden dort prompt für engagierte Schauspieler gehalten – und das turbulente Verwechslungsspiel nimmt seinen Lauf.

Bereits die erste Szene auf dem Friedhof überzeugte mit viel Humor und Spielfreude. Finja Roscher als exzentrische Vampirdame Mademoiselle Jacqueline glänzte mit französischem Charme und komödiantischem Timing. Ihr zur Seite stand Lotte Schnotz als vergesslicher Zombie Herr Förster, der mit seiner tollpatschigen Art für zahlreiche Lacher sorgte. Auch Lena Marx als stolze Mumie Hatschepsut (Hatschi) überzeugte mit herrlich übertriebener Würde, während Niki Kleemann als klapperndes Skelett punktete. Eine besondere Rolle war Alexis Suciu in der Rolle des kindlich-gruseligen Rasselgeists Keyla, die mit ihrer Mischung aus Unschuld und Chaos für viele amüsante Momente sorgte. Mit von der Partie dabei auch ein vergesslicher Friedhofswärter, gespielt von Lukas Beisenherz.

Im weiteren Verlauf des Stücks, der im luxuriösen Hotel spielt, traten weitere Figuren auf, die das Geschehen bereicherten. Hanna Walz als energische Hotelmanagerin Frau Gruber führte mit viel Tempo durch die Szenen, während Emma Beisenherz als kreative Spieleerfinderin Miriam Schneider und ihre Töchter – gespielt von Jule Krapp (Mary Lou) und Jasmin Mai (Niki) – für moderne und lebendige Dialoge sorgten. Auch weitere Rollen, die treffend besetzt sind, wie Timm Rockberg, gespielt von Mio Schnell und seinem umtriebigen Agenten Adolfo (gespielt von Mateo Kadic). Auch die Nebenrollen, etwa der geheimnisvolle Nationaltrainer Julian Schraubenmann (dargestellt von Felix Stierhof) oder die schräge Wahrsagerin Maggy Magic (Sofia Burmatova) oder die eigentliche Monsterdarstellerin Frau Poppel (Sofia Schreyer), waren hervorragend besetzt.

Doch nicht nur die Schauspielerinnen und Schauspieler machten den Abend besonders: Die Schulband sorgte mit stimmungsvoller Live-Musik für die passende Atmosphäre zwischen den Szenen und verlieh dem Stück eine zusätzliche emotionale Ebene. Ergänzt wurde das Programm durch eine neue Tanzgruppe und somit ein gelungenes Zusammenspiel verschiedener Talente der Schule.

Ein weiteres Highlight war die Pause: Die Berufsschule hatte ein liebevoll gestaltetes Buffet vorbereitet, das thematisch perfekt zum Gruselstück passte. Mit fantasievoll dekorierten Speisen und „schaurigen“ Leckereien wurde auch kulinarisch für Begeisterung gesorgt.

Insgesamt war die Aufführung ein voller Erfolg. Die Kombination aus humorvollem Theater, engagierten Darstellern, musikalischer Begleitung und tänzerischen Einlagen machte den Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis. Das Publikum dankte es mit langanhaltendem Applaus – ein verdienter Lohn für die intensive Arbeit aller Beteiligten.

Dieser Theaterabend hat eindrucksvoll gezeigt, wie viel Kreativität, Teamgeist und Talent in der Schulgemeinschaft steckt. Man darf sich schon jetzt auf die nächste Aufführung freuen.

Fahrt in die Gedenkstätte nach Dachau

Fahrt in die Gedenkstätte nach Dachau

Am 21. April sind wir, drei Klassen der 9. Jahrgangsstufe aus Gunzenhausen, gemeinsam zur Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Dachau gefahren. Schon auf der Busfahrt war die Stimmung anders als bei anderen Ausflügen – ruhiger, nachdenklicher. Jeder wusste, dass uns ein schwerer, aber wichtiger Tag bevorstand.

Als wir ankamen und durch das Tor mit der Aufschrift „Arbeit macht frei“ gingen, wurde vielen von uns zum ersten Mal wirklich bewusst, was dieser Ort bedeutet. Es war still. Nicht nur äußerlich, sondern auch in uns. Man hat gespürt, dass dieser Ort eine Geschichte trägt, die man nicht einfach nur hört, sondern fühlt.

Zuerst hatten wir Zeit, das Gelände selbst zu erkunden. Einige von uns gingen über den Appellplatz, andere schauten sich die Baracken an. Dort zu stehen, wo früher so viele Menschen unter unmenschlichen Bedingungen leben mussten, war schwer zu begreifen. Die engen Räume, die einfachen Holzbetten und die Kälte, die man trotz des milden Wetters irgendwie spüren konnte, haben uns einen kleinen Eindruck davon gegeben, wie hart das Leben dort gewesen sein muss.

Später wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt und bekamen Führungen durch die Ausstellung sowie über das Außengelände. Die Guides haben uns viele Einzelschicksale erzählt – von Menschen, die verfolgt, eingesperrt und oft auch ermordet wurden. Besonders eindrücklich war, dass es nicht nur Zahlen waren, sondern echte Menschen mit Namen, Familien und Geschichten. Das hat alles viel greifbarer gemacht.

Auch die anderen Bereiche wie das Krematorium oder die verschiedenen Einrichtungen der Nationalsozialisten haben uns tief bewegt. Es war erschreckend zu sehen, wie systematisch und geplant diese Verbrechen durchgeführt wurden. Viele von uns waren währenddessen sehr still, andere haben versucht ihre Emotionen weit wegzuschieben.

Am Ende des Tages waren wir alle erschöpft – nicht körperlich, sondern emotional. Trotzdem sind wir uns einig, dass dieser Besuch unglaublich wichtig war. Geschichte aus dem Unterricht ist das eine, aber an einem solchen Ort zu stehen, verändert den Blick darauf komplett.

Wir haben an diesem Tag nicht nur etwas über die Vergangenheit gelernt, sondern auch über unsere Verantwortung in der Gegenwart und Zukunft. Es liegt an uns, dafür zu sorgen, dass so etwas wie der Holocaust niemals wieder passiert. Das bedeutet, hinzusehen, nicht wegzuschauen, und für Menschlichkeit und Respekt einzustehen – jeden Tag.

Dieser Besuch wird uns allen noch lange im Gedächtnis bleiben.

Vor Ort für das Lehramt begeistern

Vor Ort für das Lehramt begeistern

Das einzigartige Projekt zur Gewinnung von jungen Lehrkräften, das 2023 vom Kultusministerium ins Leben gerufen wurde, geht in die dritte Runde: Knapp 500 Lehramtsbotschafter besuchen alle bayerischen Gymnasien und FOSBOS und informieren die Schüler über das Berufsbild „Lehrer/-in“.

 „Um unsere Kinder stark für die Zukunft zu machen, brauchen wir auch künftig noch mehr hervorragend ausgebildete Lehrkräfte. Und wer könnte besser für diesen wundervollen Beruf Werbung machen als unsere engagierten Lehrerinnen und Lehrer im Freistaat? Junge Menschen auf ihrem Weg zu begleiten und sie zu starken Persönlichkeiten zu machen – das ist eine ganz besondere und verantwortungsvolle Aufgabe. Ein herzliches Dankeschön an alle Lehrkräfte, die durch ihre Begeisterung für diesen erfüllenden Beruf tagtäglich werben“, betonte Kultusministerin Anna Stolz.

 Die Botschafter arbeiten in Teams, die aus je einer Lehrkraft aus der Mittel-, Förder- und Realschule, dem Gymnasium und der Beruflichen Schule bestehen. Sie haben sich intensiv auf ihre Tätigkeit vorbereitet. Das Projekt „VOR ORT“ will interessierten Schülern vor allem den persönlichen Austausch mit den Lehrkräften, aber auch mit Studierenden und Referendaren ermöglichen und sie längerfristig im Berufswahlprozess begleiten. Auf Wunsch werden ihnen außerdem Praktika, bezahlte oder ehrenamtliche Tätigkeiten an Schulen vermittelt.

 Vom Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Altmühlfranken haben wir Esther O’Rear als Botschafterin entsandt, die gemeinsam mit vier Lehrern anderer Schularten im Team für den Raum Gunzenhausen / Weißenburg zuständig ist und Gymnasien bzw. FOS/BOS besucht, um Schüler für das Lehramt zu begeistern. Bei Fragen könnt ihr jederzeit auf Frau O’Rear zukommen (info.vorort.wug@gmx.de).

Besuch der Freizeitmesse in Nürnberg

Jahresbericht: Besuch der Freizeitmesse in Nürnberg

Am 4. März besuchten die Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe der Tourismusklasse die Freizeit Messe Nürnberg in Nürnberg. Ziel des Ausflugs war es, einen Einblick in aktuelle touristische Angebote und Trends zu gewinnen.

Die Messe bot ein breites Spektrum an Themenbereichen, darunter Reisen, Gastronomie, Gartengestaltung sowie Freizeit- und Wohnkonzepte. Besonders relevant für die Klasse waren die touristischen Angebote in Halle 6 sowie der Caravan- und Reisemobilbereich in den Hallen 7 und 7a.

Ein deutlicher Schwerpunkt lag auf dem Bereich Caravaning: Wohnmobile und Reisemobile wurden in großer Vielfalt präsentiert und zeigten aktuelle Entwicklungen und Trends in diesem Segment. Darüber hinaus wurden zahlreiche Produkte rund um Haus und Garten, wie Whirlpools, Pflanzen und Dekorationsartikel, vorgestellt.

Insgesamt richtete sich das Angebot der Messe überwiegend an ein erwachsenes Publikum, insbesondere an Paare, reisefreudige Personen sowie ältere Besucherinnen und Besucher.

Die Schülerinnen und Schüler erhielten die Möglichkeit, verschiedene Messestände zu erkunden und unterschiedliche Anbieter kennenzulernen. Als besonders interessant wurde der direkte Vergleich von Wohnmobilen empfunden, die auch von innen besichtigt werden konnten.

Der Ausflug bot insgesamt einen informativen Einblick in die Tourismus- und Freizeitbranche und ermöglichte es, neue Eindrücke zu sammeln

Weihnachtsmarkt 2025

Weihnachtsmarkt 2025

Am 18.12.2025 gestalteten die Schülerinnen und Schüler der Wirtschaftsschule Gunzenhausen zum mittlerweile vierten Mal einen schulinternen Weihnachtsmarkt. Dafür planten sie bereits Wochen im Voraus ihre Marktstände. Mit den erfolgreichen letzten Jahren als Inspirationsquelle, schmiedeten die engagierten Organisatoren ein ansprechendes Marketingkonzept. Gemeinsam mit der Lehrkraft kalkulierten die einzelnen Klassen den Verkaufspreis, besorgten die nötigen Zutaten und fieberten auf den vorletzten Schultag des Jahres 2025 hin. Mit einer sehr guten Zusammenarbeit war es möglich, sich gemeinsam fröhlich auf Weihnachten einzustimmen.

Nach der Begrüßung durch Hr. Grad sowie einer kurzen Ansprache durch David B. (SMV) und Fr. Skarupa (Betreuungslehrkraft) folgte eine gelungene und kreative Einlage der Tanz-AG unter der Leitung von Fr. Maier. Schon startete der Weihnachtsmarkt. Alle 14 Klassen, die MUT-Gruppe von Fr. Maier sowie der Elternbeirat beteiligten sich gemeinsam als Schulfamilie und verkauften Waffeln, Schokofrüchte, alkoholfreie Cocktails, Punsch und vieles mehr. Auch herzhafte Produkte wie Sandwiches, HotDogs, Leberkässemmeln oder Käsespätzle standen zum Verkauf. Ein besonderes Highlight – gekrönt mit dem 1. Platz und wertvollen WSG-Cup-Punkten – ließ sich die Klasse V10c mit ihrem Klassenleiter Hr. Lucny einfallen. Über der Feuerschale erwärmten sie die eigens hergestellte Suppe, welche mit verschiedensten Toppings wie Klößchen, Backerbsen oder Pfannkuchenstreifen gepimpt werden konnte. Wer aktiv werden wollte, konnte sich beim Basteln beteiligen oder beim FIFA-Turnier sein Können unter Beweis stellen. Auch eine Human Slot Machine sorgte für viele Lacher. Mit Accessoires bekleidet, wurden bei der Fotobox verschiedenste Gruppen- und Klassenfotos geknipst, um die Erinnerungen an den vierten Weihnachtsmarkt festzuhalten.

Zudem wurde in diesem Jahr der 3. Best-Sweater-Wettbewerb ausgerufen. Eine Lehrerjury bewertete die weihnachtlichen Outfits der Schüler und kürte zum Abschluss des Weihnachtsmarktes die auffälligsten Kostüme. Die Prämie: Wertvolle WSG-Cup-Punkte für die Klassenkasse. Hier zeigte sich, dass nicht nur die jungen Schülerinnen und Schüler Freude am weihnachtlichen Wettbewerb hatten.

Im Anschluss an das fröhliche Beisammensein erfolgte der Kassensturz, der einen tollen Gewinn verbuchen ließ. Auch in diesem Jahr sollte das Geld aufgeteilt werden. Die Hälfte des Gewinns wurde in diesem Jahr an „Kinderschicksale Mittelfranken e. V.“ in Weißenburg gespendet. Der Verein hilft seit 2002 schwerstbehinderten und kranken Kindern und unterstützt ihre Eltern. Ein Scheck in Höhe von 500,00 € konnte nun voller Stolz übergeben werden. Die noch übrige Gewinnsumme wird wie auch im letzten Schuljahr den Schülerinnen und Schülern der Wirtschaftsschule zugutekommen. Dafür konnten die Schulfamilie in der Vorweihnachtszeit Investitionsvorschläge an einem Sternenvorhang befestigen.

Das Fazit der Schulfamilie fiel auch im diesem Jahr sehr positiv aus. Wir freuen uns schon jetzt auf die 5. Auflage unseres Weihnachtsmarktes mit kreativen neuen Ideen. Wer weiß, was das Jubiläum mit sich bringen wird.

Bericht über die Theaterfahrt der Wirtschaftsschule

Bericht über die Theaterfahrt der Wirtschaftsschule

 Mitte Februar vor den Zeugnissen von Mittwochabend bis Freitagmittag fand die diesjährige Theaterfahrt der Wirtschaftsschule statt. Ziel der Fahrt war es wieder, intensiv für das jährliche Theaterstück zu proben, das Ende April aufgeführt wird. Doch auf dem Programm stand weit mehr als nur das einfache Einstudieren der Szenen: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer arbeiteten auch gezielt an ihrer Stimme, ihrer Bühnenpräsenz sowie an Ausdruck, Mimik und Gestik.

Bereits am Mittwochabend begann die Fahrt mit einer gemeinsamen Einführung und ersten Proben. Nachdem die Zimmer bezogen worden waren, traf sich die Theatergruppe zu einer kurzen Besprechung des aktuellen Probenstands. Anschließend wurden hier erste Übungen gemacht, um sich in die Rollen hineinzuversetzen und diese auszufüllen. Dabei lag der Schwerpunkt auch auf der Stimmbildung. Durch verschiedene Übungen lernten die Schülerinnen und Schüler, ihre Stimme bewusster einzusetzen, deutlicher zu sprechen und auch größere Räume ohne Mikrofon zu füllen. Atemtechniken halfen dabei, längere Texte sicher und kraftvoll vorzutragen.

Der Donnerstag stand ganz im Zeichen intensiver Theaterarbeit. Am Nachmittag wurde an der Bühnenpräsenz gearbeitet. In praktischen Übungen trainierten die Teilnehmenden, selbstbewusst aufzutreten und ihre Rolle überzeugend darzustellen. Dabei spielten Ausdruck, Mimik und Gestik eine zentrale Rolle. Es wurde geübt, Gefühle glaubwürdig zu vermitteln und Körpersprache gezielt einzusetzen, um die Wirkung auf das Publikum zu verstärken. In kleinen Gruppen wurden Szenen erarbeitet und anschließend vor allen präsentiert, wobei konstruktives Feedback gegeben wurde.

Auch der soziale Aspekt kam während der Theaterfahrt nicht zu kurz. Gemeinsame Mahlzeiten und Gespräche stärkten den Zusammenhalt innerhalb der Gruppe. Durch die intensive Zusammenarbeit wuchs das Vertrauen untereinander, was sich positiv auf das Zusammenspiel auf der Bühne auswirkte.

Am Freitagvormittag wurden die erarbeiteten Verbesserungen in einer Abschlussprobe zusammengeführt. Viele Szenen wirkten bereits deutlich sicherer und lebendiger als zu Beginn der Fahrt. Die Schülerinnen und Schüler konnten spürbar Fortschritte in ihrer Ausdrucksfähigkeit und ihrem Auftreten erkennen.

Insgesamt war die Theaterfahrt ein voller Erfolg. Sie bot nicht nur die Möglichkeit, das Stück für April intensiv vorzubereiten, sondern stärkte auch das Selbstbewusstsein und die Gemeinschaft der Theatergruppe. Mit neuer Motivation und vielen wertvollen Erfahrungen kehrten alle am Freitagmittag zurück.