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Austauschschüler aus Spanien zu Besuch

Austauschschüler aus Spanien zu Besuch

Im Rahmen des ERASMUS+ Programms haben Berufsschüler der spanischen Berufsschule CIP Virgen del Camino aus Pamplona die Möglichkeit, ein 14-tägiges Praktikum in Weißenburger Industriebetrieben zu absolvieren. Die spanische Berufsschule ist bereits seit langem Partner der Staatlichen Berufsschule Weißenburg. Joachim Rösch, Lehrkraft im ERASMUS+ Team der Berufsschule Weißenburg, hat die Kontakte geknüpft und die Praktikumsphase federführend organisiert. Die Industriebetriebe, bei denen die Berufsschüler ein Praktikum absolvieren, sind Plastic Omnium, Ossberger GmbH + Co. KG, Schwan-STABILO GmbH & Co. KG, Oechsler AG, Gutmann Aluminium Draht GmbH und LEONI Draht GmbH. Diese Unternehmen bieten den Schülern Einblicke in die Arbeitswelt und die Möglichkeit, ihr erlerntes Wissen in der Praxis anzuwenden. 

Die Berufsschüler aus Spanien absolvieren eine Ausbildung, die vergleichbar mit dem deutschen Industriemechaniker ist. Um ihre Kenntnisse zu erweitern, haben sie nun die Möglichkeit, in deutschen Unternehmen zu lernen und ihre Fähigkeiten zu verbessern. Die Schüler werden dabei von den betrieblichen Ausbildern begleitet und während des Praktikums unterstützt. 

Herr Böhm, Leiter der Außenstelle an der Staatlichen Berufsschule Weißenburg und für die ERASMUS+ Aktivitäten verantwortlich, begrüßte die spanischen Lehrkräfte und Schüler sowie die Vertreter der beteiligten Betriebe. Er betonte die Bedeutung solcher Programme für den Austausch zwischen verschiedenen Kulturen und die Möglichkeit, voneinander zu lernen. 

Das ERASMUS+ Programm ist ein europäisches Programm, das den Austausch von Studierenden und Auszubildenden fördert und finanziell unterstützt. Es bietet jungen Menschen die Möglichkeit, Erfahrungen im Ausland zu sammeln und ihre Sprachkenntnisse zu verbessern. Die Schüler aus Spanien sind voller Vorfreude auf die kommenden Wochen und hoffen, dass sie viel lernen und neue Erfahrungen sammeln werden. Die beteiligten Unternehmen freuen sich ebenfalls auf die Zusammenarbeit und sind gespannt darauf, die Schüler kennenzulernen und ihnen ihre Arbeitswelt zu zeigen.

Lesen bildet!

Lesen bildet

Ein Schwerpunktthema im Deutschunterricht ist die Kompetenz Lesen. Und was früher so einfach postuliert worden ist, nämlich, „das Lesen bildet“, muss heute sehr viel differenzierter betrachtet werden.

Man kann einen Text lesen, ohne ihn zu verstehen, da er so verklausuliert klingt. Man muss viel Text in wenig Zeit lesen und darf dabei nichts übersehen, wie beim Zustimmungen von z.B. Internetvorgaben. Man liest WhatsApp Nachrichten und muss neben der Schrift auch die Emojis richtig lesen. Man muss Literatur lesen, deren Begrifflichkeit längst nicht mehr zeitgemäß klingt und Verständnis für die damalige Generation aufbieten.

Unsere Kinder müssen sich also wirklich vielen Herausforderungen stellen. Um so erfreulicher ist, dass bei vielen Schülerinnen und Schülern der Lesefunke noch glüht.

Wir versuchen als Schule den Heranwachsenden bei den ganzen Herausforderungen zu helfen und sie zu fördern.

In dem diesjährigen Lesewettbewerb der 7. Jahrgangsstufe präsentierten Marco Schmidl (1.Platz), Leon Reiß (2.Platz) und Dzanan Ortner (Platz 3) ihr Können. Insgesamt traten sechs Schülerinnen und Schüler der beiden Klassen in zwei Endrunden gegeneinander an. In der anschließenden Jurybesprechung ist vor allem nochmal betont worden, wie viel Potential in diesen jungen Menschen steckt. Den feierlichen Rahmen erhielt diese Veranstaltung durch das Motto Fasching, dem zahlreiche Schülerinnen und Schüler mit großartigen Kostümen folgten. Dieses bunte Treiben wurde durch eine Krapfenspende des Elternbeirats kulinarisch abgerundet.

Mit der Unterstützung der Buchhandlung Fischer konnte am diesjährigen Tag der offenen Tür eine Leserally mit anschließender Preisverleihung stattfinden. Hier musste man nicht nur flott und richtig Lesen, sondern auch schnell laufen.

Darüber hinaus soll die 6. Klasse in einer Lesenacht an die Faszination Buch herangeführt werden. Unsere drei 8.Klassen lesen die Lektüre Lupus Noctis, deren Schauplatz direkt unter der Schule liegt und von zwei Gunzenhäuserinnen verfasst worden ist. Zudem werden die beiden Autorinnen währende einer Lesung am BSAF Ende des Monats nochmal alle Fragen Rund um die Lektüre und das Schreiben einer solchen beantworten.

Szenische Berufsberatung

Szenische Berufsberatung

Ein Krankenpfleger verteilt nur Essen und muss Patienten saubermachen…“ Diesem und anderen Vorurteilen möchte das Projekt „Generalistik“ des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen mit einem tieferen Einblick in die Vielfältigkeit der Pflegeberufe entschieden begegnen und junge Menschen für diesen wichtigen Beruf begeistern.

Eine Woche lang durften neun Schülerinnen und Schüler der Wirtschaftsschule an einem Projekt des Bayerischen Gesundheitsministeriums in Kooperation mit dem Landkreis, im Rahmen der neuen Kampagne NEUEPFLEGE.BAYERN mitwirken, dass es in dieser Form noch nicht gab. Hierbei sollten die Pflegeberufe an Alltagsbeispielen erfahrbar und nahbar gemacht werden. Im Mittelpunkt stand dabei die Generalistik. Was es damit auf sich hat, erarbeiteten die Schüler unter der Leitung von Tabea Hildner von der Agentur „Kunstdünger“ aus Nürnberg und Expertinnen und Experten in einem Theaterstück, das sie am Ende auf die Bühne bringen sollten. Die Neuausrichtung des Pflegeberufs und deren Zusammenführung der bisherigen Bereiche Altenpflege, Gesundheits- und Kranken- sowie Kinderpflege sollte das breite Tätigkeitsfeld von Akutpflege über ambulanten Bereich bis zur Langzeitpflege erfahrbar machen.

Die Berufsberatung ist ein wesentlicher Bestandteil der außerschulischen Arbeit an der Wirtschaftsschule und wie wichtig diese ist, zeigen nicht zuletzt die vielen unterschiedlichen Berufswege, die Absolventinnen und Absolventen jedes Jahr einschlagen. Die Pflegeberufe sind dabei nur eine Möglichkeit. Wie abwechslungsreich und vielfältig jedoch dieser Beruf ist, konnten nicht nur die Schüler, die unmittelbar am Projekt beteiligt waren herausfinden, sondern auch die vielen Zuschauer des Theaterprojekts, das am Donnerstag für die Eltern und Freunde der Hauptdarsteller Premiere feierte. Nach einer gelungenen Generalprobe vor rund 70 Zuschauern, durften einen Tag später insgesamt über 250 Schülerinnen und Schüler in acht sehr kurzweiligen und auch mit etwas Humor gespickten Sketchen sehen, wie der Alltag als Alten-, Kranken- und Kinderpfleger ist. Eingebettet in eine Talk-Show durch vier interessante Interviews mit Experten aus den jeweiligen Berufszweigen erfuhren die Zuschauer vieles über den Beruf. Die kleinen Darbietungen bereicherten die Berufsberatung und gaben so auch einen anschaulicheren Einblick in das Berufsfeld der Pflege.

Am Ende genossen die Schauspielerinnen und Schauspieler sichtlich ihren Applaus und aus dieser Erfahrung heraus, steht der Theatergruppe, für die es schon zahlreiche Interessenten gibt, in diesem Schuljahr nach einigen schwierigen Corona-Jahren nichts mehr im Wege.

 

Text: A. Uffelmann

Neues Schülerbibliothekslogo an der Wirtschaftsschule

Neues Logo für die Schülerbibliothek der Wirtschaftsschule

Spaß am Lesen wecken und erhalten – das ist eines der zentralen Anliegen, das über einige Maßnahmen an der Wirtschaftsschule aktiv gefördert wird. Unter anderem wird seit einigen Jahren eine Schülerbibliothek auf- und ausgebaut. Im Rahmen der Bewerbung zum Gütesiegel „Treffpunkt Schülerbibliothek“, das vom Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) und der Initiative #lesen.bayern ausgerufen wurde, hat die Wirtschaftsschule intern einen Wettbewerb ausgeschrieben, in dem Schülerinnen und Schüler ein neues Schülerbibliotheks-Logo entwerfen sollten.

Überwältig von der regen Teilnahme durch die Schülerinnen und Schüler, wählte die Jury, bestehend aus der Deutsch-Fachschaft und der Schulleitung, am Ende aus zwei Dutzend Vorschlägen ein Siegerlogo aus. Die jungen Künstlerinnen und Künstler wurden am Ende mit einem Preis belohn. Vor allem eine Klasse, V7B, hat dabei mit großer Begeisterung teilgenommen, und die meisten Entwürfe eingereicht. Doch am Ende setzte sich ein Logo von Amelie Müller, Klasse V9A, durch. Dieser Vorschlag für das neue Schülerbibliothekslogo an der Wirtschaftsschule überzeugte mit viel Phantasie, Tiefgang und einem schönen Motto: „Bücherei öffnet Welten“!

Auf den Plätzen zwei und drei landeten mit ihren Vorschlägen Lorena Wolf (V7B) sowie Marcel Laux und Lennart Wiedemann (V7B). Die Gewinner freuten sich über einen kleinen Gutschein für ihre kreativen Ideen.

Nun ziert das neue Logo nicht nur die Eingangstür der Schülerbibliothek, sondern auch die Wegweiser im Schulhaus zur Bibliothek.

Bild von links:

Stellv. Schulleiter W. Förtsch, Lorena Wolf (V7B), Gewinnern Amelie Müller (V 9A), Lennart Wiedemann (V7B), Marcel Laux, Lehrkraft Michael Mages vor dem „Gewinner-Logo“

Treppenbau im BGJ

Treppenbau im BGJ

Die Kreissäge kreischt, der Hobel brummt, und der Leim fließt. Seit ungefähr zwei Wochen ist dies der Tagesablauf der BGZ10 Schüler, in Gunzenhausen.

Der erste Auftrag, der in Zweiergruppen aufgeteilten Schüler, war es einen Arbeitsablaufplan, für eine halbgestemmte Treppe zu erstellen. Als erstes an der Tagesordnung stand das Herstellen der Treppenwangen, dafür wurden Kieferbohlen abgelängt, besäumt und auf verleimbare Kanthölzer zurechtgeschnitten. Nachdem die Hölzer unter Beachtung der Leimregeln, Kern an Kern und Splint an Splint, verleimt wurden, haben die Schüler die Wange abgerichtet. Anschließend zeichneten die angehenden Zimmerer die Stufen und Bestecke auf die gefertigte Wange. Nun ging es an das Fräsen, bei dem die Schüler ihr genaues Arbeiten unter Beweis stellen mussten. Bei diesem Arbeitsgang wurde zum ersten Mal eine Schablone benutzt, um eine genaue Ausarbeitung zu erzielen. Im nächsten Arbeitsschritt wurde die Wange, mithilfe der Handkreissäge, auf die Fertigmaße zurechtgeschnitten und mit dem Bandschleifer abgeschliffen. Das trockene zusammenfügen der Treppe war der Teil, an dem sich die Schüler am meisten begeistern konnten. Sobald die Treppe im Senkel stand, wurde diese verleimt und in einem großen Kraftakt zusammengezwungen. Um die Treppe weiterhin zu verfeinern, schliffen die Schüler diese ein letztes Mal, bevor die Wange eingeölt oder lackiert wurde.

 

Jakob H.                                 Felix B.                                              Jonas K.

MS 20 Sorgt für angenehme Lernatmosphäre

MS 20 sorgt für eine angenehme Lernatmosphäre

Der zwanzigstete Meisterkurs in Gunzenhausen ertüchtigte zu Beginn des 1. Semesters den EDV – Raum der Meisterschule.

Zum Start des neuen Kurses mit stattlichen 24 Schülern, wurde der EDV-Raum der Meisterschule Gunzenhausen mit 18 leistungsstarken Rechnern neu ausgestattet.

Neben der technischen Aufrüstung wurde auch der gesamte EDV-Raum renoviert. Der Bodenbelag wurde erneuert und auch die schon in die Jahre gekommene Einrichtung des Raumes wurde farblich überarbeitet. Dafür mussten Arbeitsplatten neu hergestellt und Verkleidungen überarbeitet werden. Für die sechs zusätzlich angeschafften Rechner wurden neue Tische und ein Lehrerpult benötigt.

Bei dieser Gelegenheit konnten die neuen angehenden Meisterinnen und Meister in der Praxis den Maschinenpark der Meisterschule kennenlernen und ihre ersten Erfahrungen mit der vorhandenen Technik machen.

Die gefertigten Möbel wurden in den Osterferien von den beiden Hausmeistern und einem Teil der Lehrkräfte aus der Holzabteilung montiert und aufgestellt.

Da macht das Lernen richtig Spaß!

Ein großes Dankeschön an die MS 20

 Text: Hertle Stefan