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Save the Wiedehopf

Save the Wiedehopf – ein Unterrichtsprojekt der 6. Klasse der Wirtschaftsschule Gunzenhausen

„In Bayern gibt es nur noch 10 nachgewiesene Brutpaare. Früher war der Wiedehopf weit verbreitet, heute ist er vom Aussterben bedroht.“, berichtete Martina Widuch, Leiterin der LBV-Umweltstation Altmühlsee, der 6. Klasse der Wirtschaftsschule Gunzenhausen.

Grund des Unterrichtsbesuches ist ein laufendes Unterrichtsprojekt der Jüngsten an der Wirtschaftsschule. Ihr Lehrer Christian Dobmeier hatte im Frühjahr Besuch des imposanten Vogels auf seiner Terrasse und meldete dies dem LBV auf seiner Homepage. Hier erfuhr er auch von der Handysammelaktion des LBV und daraus entstand die Idee, im Rahmen des neuen Unterrichtsfachs „Ökonomische Grundlagen“ ein nachhaltiges Projekt umzusetzen.

Den unverkennbaren Vogel mit seiner aufstellbaren Federhaube durften die Schülerinnen und Schüler zunächst selber malen bevor man sich im Unterricht mit dem Thema nachhaltiges Leben am Beispiel der Handys beschäftigte.

„Wir unterrichten an der Wirtschaftsschule seit Jahren kompetenzorientiert.“, betont Lehrer Dobmeier. Im Ergebnis bedeutet dies, dass Wirtschaftsschüler Inhalte aus dem Unterricht praxisnah umsetzen können. Dann ist Unterricht natürlich kurzweilig, wenn in einer Doppelstunde die Akkus aus den Althandys ausgebaut werden, Werbeplakate erstellt werden bzw. die Althandys im kompletten Schulhaus incl. der Berufsschule eingesammelt werden.

Frau Widuch freut´s, so erhält der LBV Weißenburg-Gunzenhausen pro altem Handy 50 Cent als Spende. Mit dem Geld können Nistkästen gebaut und weitere Streuobstwiesen für den Wiedehopf optimiert werden. Die Imagekampagne der Wirtschaftsschüler kommt momentan auch nicht ganz ungelegen, so ist der Wiedehopf für den Vogel des Jahres 2022 nominiert und freut sich über viele Stimmen (siehe https://www.vogeldesjahres.de/).

Freuen würden sich der LBV Weißenburg-Gunzenhausen und die 6. Klasse der Wirtschaftsschule Gunzenhausen auch, wenn weiterhin bei dem Wettbewerb der Sparda Bank, an dem man teilgenommen hat, fleißig abgestimmt wird. Derzeit liegt das Projekt „Save the Wiedehopf“ auf einem Platz unter den ersten 40, das würde für den LBV zusätzliche 1.000,- bedeuten, da die Klasse das Geld komplett spenden würde. Die Abstimmung geht noch bis zum 28. Oktober 2021.

https://www.sparda-machts-moeglich.de/profile/wirtschaftsschule-gunzenhausen/

BSZ Gunzenhausen jetzt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

BSZ Gunzenhausen jetzt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

Artikel aus dem Altmühlboten vom 07.10.2021

GUNZENHAUSEN – Das Schulzentrum Altmühlfranken, zu dem die Wirtschafts-, Meister- und Berufsschule in der Bismarckstraße gehören, möchte das „Klima aktiv mitgestalten, sich bewusst gegen Diskriminierung, Mobbing, und Gewalt einsetzen“, formulierte es Schulleiter Thomas Grad. Deshalb hat sich die Schulgemeinschaft vor etwa anderthalb Jahren dazu entschieden, Teil des Netzwerkes „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ zu werden. Damit gehören die drei Schulen nun zum größten Schulnetzwerk Deutschlands. Rund 3500 Bildungseinrichtungen zählt das Projekt bundesweit, etwa 730 in Bayern. Der erste Schritt dorthin war eine Abstimmung. Nur wenn 70 Prozent der Schulgemeinschaft sich für diesen Weg aussprechen, kann der Prozess beginnen. Denn mit der nun offiziell erfolgten Übergabe der Schilder „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist es nicht getan. „Ihr müsst zeigen, dass ihr das Schild verdient habt. Heute ist keine Preisverleihung, sondern eine Auftaktveranstaltung“, machte Bertram Höfer von der Regionalkoordinierungsstelle für Mittelfranken klar. Die Schülerinnen und Schüler müssten nun die nächsten Wochen, Monate und Jahre zeigen, dass sie die Kernbotschaft verstanden haben: Diskriminierung geht jeden etwas an – egal ob jemand wegen seines Geschlechts, seiner sexuellen Orientierung, Religion, äußerlichen Merkmalen, seiner Herkunft oder wegen was auch immer, ausgegrenzt wird. „Die Gesellschaft seid ihr. Jeder einzelne muss hinschauen und was machen, wenn jemand diskriminiert wird“, sagte Höfer. Außerdem gilt es, den Gedanken weiterzugeben an die stets neu hinzukommenden neuen Schülerinnen und Schüler. Die Patenschaft für „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ an den drei Schulen hat Bürgermeister Karl-Heinz Fitz übernommen. Bei seiner Ansprache ging er auf das Wort „Courage“ ein, das man im Alltag nicht mehr häufig höre. Es bedeute, einen Standpunkt zu vertreten, Haltung zeigen. Für die Schülerinnen und Schüler gehe es nun darum, diese auch deutlich über das Projekt hinaus zu zeigen und zu tragen. Doch Fitz zeigt sich sehr zuversichtlich, dass die Schulgemeinschaft das bereits macht und bedankte sich für das Engagement. Wichtig war Schulleiter Thomas Grad und Bertram Höfer zu verdeutlichen, dass „Schule ohne Rassimus – Schule mit Courage“ nichts von oben aufgesetztes“ sei, sondern von innen heraus, aus der Schulgemeinschaft komme. So waren auch viele Schülerinnen und Schüler in die Auftaktveranstaltung involviert. Nach und nach stellten verschiedene Gruppen die Fakten zu dem Netzwerk vor, erklärten, wie sie sich bisher mit dem Thema auseinandergesetzt haben, wen sie als Vorbilder erachten, erstellten kurze Präsentationen, Videos und Plakate. In der Vergangenheit, bevor die Schulen Teil des Netzwerks wurden, habe man eine Moschee besucht, Referenten waren vor Ort und haben über das Judentum gesprochen. Zudem sind die neunten Klassen seit einigen Jahren verpflichtet, ein ehemaliges Konzentrationslager zu besuchen, zählte eine Schülerin beispielhaft auf. Ziel sei es, das Thema „allgegenwärtig zu machen“, erklärte ein Schüler. Dafür sollen die Plakate aufgehängt werden. Vorstellen könnten sie sich auch einen Tag der offenen Tür, an dem sie die Geschichte des Rassismus erläutern und ihre Tätigkeiten dagegen aufzeigen oder ein Infostand. Dort könne man etwa über wichtige Persönlichkeiten informieren wie Nelson Mandela, der sich in Südafrika unermüdlich gegen die Apartheit, Unterdrückung und soziale Ungerechtigkeit einsetzte. Sich dauerhaft mit dem Thema Rassismus und Diskriminierung auseinanderzusetzen, anfeindende Handlungen aufzudecken und zu verfolgen, gehören zu den Selbstverpflichtungen, zu denen sich die Schülerinnen und Schüler jetzt offiziell bereit erklärt haben. Denn eines ist klar: Wer behauptet, es gäbe eine Schule ohne Rassismus, geht an der Realität vorbei. Niemand kann garantieren, dass es niemals zu Diskriminierungen kommt. Deshalb ist es so wichtig, sich dagegen zu engagieren.

Text: Isabel-Marie Köppel

Elternbeirat der Wirtschaftsschule traf sich zur ersten Sitzung

Elternbeirat der Wirtschaftsschule traf sich zur ersten Sitzung

Der Elternbeirat und die Schulleitung der Wirtschaftsschule verbindet seit Jahren ein sehr vertrauensvolles Verhältnis und eine sehr gute Zusammenarbeit. Auch wenn man sich im Verlauf der letzten Jahre pandemiebedingt sehr selten persönlich treffen konnte, so ist man doch ständig in Kontakt geblieben und hat sich ausgetauscht. Während der Zeit der Kontaktbeschränkungen in den vergangenen beiden Schuljahren waren neben der reinen Briefwahl des Elternbeirats auch Videokonferenzsitzungen inbegriffen. Ansonsten reduzierte sich die Organisation und Absprache oft auf die Vorbereitung der Abschlussfeiern, die in den letzten beiden Jahren auch in drei getrennten Veranstaltungen durchgeführt wurde.  Der Elternbeirat hat dabei die Beschaffung der Abschlussgeschenke in Form von professionellen Bildern und digitalen Schnappschüssen der Abschlussfeiern auf USB-Stick organisiert und finanziert, so dass die Abschlussschülerinnen und Schüler eine bleibende Erinnerung an diesen Tag erhalten haben. Finanziell unterstützt wurde der Elternbeirat dabei vom Freundeskreis der Wirtschaftsschule.

In der ersten Sitzung in diesem Schuljahr blickten die Mitglieder des Elternbeirates auf das kommende Schuljahr, das so weit wie möglich auf immer mehr Normalität hinlaufen soll, wie es der stellvertretende Schulleiter Wolfgang Förtsch formulierte. So stimmte der Elternbeirat grundsätzlich zu, dass sowohl die Winterfreizeit der 8. Klassen im Februar, als auch die Abschlussfahrten der Abschlussklassen im April des kommenden Jahresgeplant werden können. Außerdem soll im März ein „Tag der offenen Tür“ stattfinden, bei dem der Elternbeirat wieder für das leibliche Wohl sorgen soll. Alle Unternehmungen stehen dabei natürlich unter dem Vorbehalt der dann geltenden Regelungen und der Infektionslage. Darüberhinaus wurden aktuelle Anfragen der Eltern diskutiert z. B. zur Situation der Schülertoiletten in der Wirtschaftsschule. Durch eine vor Ort Begehung der Toiletten wurden auch gleich mögliche Lösungen erarbeitet. Der gesamte Verlauf der Sitzung bestätigte die hervorragende und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Elternbeirat und Schulleitung, die von beiden Seiten sehr geschätzt und gepflegt wird. Zum Ende der Sitzung wurde dann das langjährige Mitglied des Elternbeirates Bernd Auernhammer verabschiedet. Der Vorsitzende des Elternbeirates Joachim Röcker bedankte sich bei ihm für seinen Einsatz im Elternbeirat und seine tatkräftige Unterstützung zum Wohl der Schule und Schülerinnen und Schüler und überreicht Herrn Auernhammer ein kleines Präsent. Abgerundet wurde der Abend durch ein gemeinsames Abendessen. Die Schulleitung freut sich sehr über dieses tolle Verhältnis und für diese sehr produktive Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat.

Text: Wolfgang Förtsch

Teambuilding und Erlebnispädagogik für die neuen Z 10er

Teambuilding und Erlebnispädagogik für die neuen Z 10er

Anfang Oktober fanden sich die neuen Schülerinnen und Schüler der zweistufigen Zehnten für einen Teambuilding-Vormittag ein. Ziel war es sich mit verschiedenen Gruppenübungen und -methoden besser kennenzulernen und gemeinsam als Team Aufgaben zu lösen. Durchgeführt und begleitet wurde diese Aktivität von den Klassenlehrerinnen und – lehrern, sowie der Schulsozialpädagogin.

Zu Beginn hatten die Schülerinnen und Schüler viel Zeit, um sich ganz unbefangen mit ihren neuen Klassenkameradinnen und -kameraden auseinanderzusetzen. Man tauschte sich über Hobbies und Stärken aus und konnte somit ein gutes Fundament für den weiteren Tagesverlauf schaffen. Ganz nebenbei entdeckte man so spielerisch und mit viel Humor einige Gemeinsamkeiten untereinander.

Der restliche Vormittag stand dann ganz unter dem Motto „Teambuilding“. Es folgten verschiedene erlebnispädagogische Elemente und Übungen, um sich innerhalb einer lockeren Atmosphäre als Klassenteam zu erleben. Trotz des kalten Wetters absolvierten die Z 10C und die Z 10D die Knobel-Aufgaben mit viel Ehrgeiz und Motivation und schafften es mehrmals ihren Teamgeist und Zusammenarbeit unter Beweis zu stellen. Diese Maßnahme gehört zum Willkommensprogramm der Wirtschaftsschule, damit sich Schülerinnen und Schüler von Anfang an wohl fühlen und so die Grundlage legen, damit die Klasse mit den Lehrkräften zusammen gut Lernen und zusammenarbeiten können. Schließlich gehen wir greifen wir gemeinsam als Bergteam den Aufstieg auf den Gipfel „Abschlussprüfung“ an.

Bilder:   Jennifer Kreim

Text: Jennifer Kreim & Wolfgang Förtsch

Schulstart an der Wirtschaftsschule

Schulstart an der Wirtschaftsschule

Fast drei Wochen sind nun im neuen Schuljahr vergangen in dem insgesamt über 260 Schülerinnen und Schüler an der Wirtschaftsschule gestartet sind. Mit insgesamt 12 Klassen, darunter einer 6. Klasse als Vorklasse und zwei Eingangsklassen an der 2-stufigen Wirtschaftsschule. Damit haben sich die Schülerzahlen im Vergleich zum letzten Schuljahr deutlich gesteigert. Mit dieser Entwicklung sind Schulleiter Thomas Grad und sein Stellvertreter für die Wirtschaftsschule Wolfgang Förtsch sehr zufrieden. Das scheinen die Früchte der sehr guten Arbeit während der Pandemie, insbesondere während des Distanz- und Wechselunterrichts zu sein, die von vielen Eltern gelobt wird. Diese Rückmeldung erhalten wir sehr häufig mit Blick auf das vergangene Schuljahr.

Dieser Rückblick auf die sehr gute Zusammenarbeit zwischen Schulleitung, Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern und den Eltern ist auch der Grund für den zuversichtlichen Blick in das kommende Schuljahr. „Wir bewältigen alles was da noch kommen mag“, mit diesem Optimismus ging und geht Wolfgang Förtsch auch in das neue Schuljahr und wird auch in den ersten Wochen bestätigt. Trotz dreier Selbsttests pro Woche und Maskenpflicht auch im Unterricht und weiterer Maßnahmen, spielen alle Beteiligten insbesondere die Schülerinnen und Schüler wieder sehr gut mit und tun was nötig ist, um diese Zeiten so gut es geht gemeinsam zu bewältigen. Auf diese Weise kann auch das Ziel einen durchgängigen Präsenzunterricht für dieses Schuljahr zu gewährleisten gelingen, gleichzeitig braucht man aber vor kurzen Phasen des Distanzunterrichts aus schulischer Sicht keine Angst zu haben.

Eine Herausforderung in diesem Schuljahr ist es, dass wir für unsere Schülerinnen und Schüler gemeinsam.Brücken.bauen, so der Titel des Programms des Kultusministerium. Dazu gilt es herauszufinden, ob und wo noch Lücken aus dem letzten Schuljahr vorhanden sind und Maßnahmen zu anzubieten, wie diese geschlossen werden können. Dazu werden sich die Lehrkräfte im Unterricht einstellen und diesem Umstand Rechnung tragen. Es werden aber auch noch spezielle Förderkurse angeboten, die gezielt auf den Bedarf der einzelnen Schüler zugeschnitten sind. Auch hier gilt: wir schaffen alles gemeinsam.

Im Bild die Schülerin und Schüler der Vorklasse 6 aus diesem Schuljahr.

1. Schultag an der WS

Am Dienstag geht es los…

Am Dienstag, den 14.09.2021 um 08:00 Uhr startet das neue Schuljahr. Wir freuen uns darauf unsere „alten“ und „neuen“ Schülerinnen und Schüler begrüßen zu können. 

Schülerinnen und Schüler, die bereits bei uns waren können anhand der Aushänge in der Pausenhalle sehen, in welchem Klassenzimmer sie unterrichtet werden. Diese begeben sich direkt dorthin und warten dort unter Wahrung der Abstands- und Hygieneregeln (mit Maske auch im Klassenzimmer!) auf ihre Klassleiter.

Schülerinnen und Schüler, die neu an unserer Schule sind, v. a. der 6. und 7. Klasse und der zweistufigen 10. Klasse warten bitte zunächst im Pausenhof. Nach einer kurzen Begrüßung werden diese von ihren Klassleitern im Pausenhof abgeholt und in ihr Klassenzimmer begleitet.

Wir bitten die Schülerinnen und Schüler und auch eventuell begleitende Eltern im Pausenhof an den ausgewiesenen Stellen ihrer Klasse zu warten. Im Außenbereich gilt keine Maskenpflicht, dennoch bitte ich Sie möglichst einen Abstand von 1,5 m einzuhalten, v. a. wenn Sie die Maske abnehmen. Danke.

Unterrichtsende ist an den beiden ersten Schultagen jeweils nach der 5. Stunde um 12:10 Uhr.

Wir freuen uns auf das kommende Schuljahr.

Die Schulleitung